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Gesamtsiege gehen nach Hungen

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Von: Redaktion

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Auf eine überaus erfolgreiche Saison kann die Veranstalter-Gemeinschaft im Mittelhessenpokal für Oldtimer zurückblicken. Dabei handelt es sich um tourensportliche Oldtimerrallyes für Automobile und Motorräder mit Wertung auf Sollzeit und Orientierung sowie geschickte Fahrzeugbeherrschung. Über 900 Teilnehmer zeigten bei den zehn Veranstaltungen gute Orientierungskenntnisse und gefühlvollen Umgang mit dem Gaspedal. In der Serie starten die Teilnehmer mit zwei- und vierrädrigen Oldtimern der Baujahre 1926 bis 1987. Erstmalig waren auch Youngtimer, die Klassiker der Zukunft, startberechtigt.

Auf eine überaus erfolgreiche Saison kann die Veranstalter-Gemeinschaft im Mittelhessenpokal für Oldtimer zurückblicken. Dabei handelt es sich um tourensportliche Oldtimerrallyes für Automobile und Motorräder mit Wertung auf Sollzeit und Orientierung sowie geschickte Fahrzeugbeherrschung. Über 900 Teilnehmer zeigten bei den zehn Veranstaltungen gute Orientierungskenntnisse und gefühlvollen Umgang mit dem Gaspedal. In der Serie starten die Teilnehmer mit zwei- und vierrädrigen Oldtimern der Baujahre 1926 bis 1987. Erstmalig waren auch Youngtimer, die Klassiker der Zukunft, startberechtigt.

Nach dem Auftakt in Lang-Göns folgten Wertungsläufe in Wetzlar, Hungen, Offenbach, Neu-Anspach, Butzbach, Freigericht, Eichelsachsen, Erlensee und Lahnau. In den Klassen wurden die jeweils fünf besten Ergebnisse gewertet. Die Entscheidung fiel erst bei der letzten Oldtimerrallye, der »Lahnau Classic«. Am Ende wurde eifrig gerechnet und dann standen die Sieger fest.

Während der Siegerehrung in Butzbach zeichnete Serienkoordinator Jörg Schneider die Meister und Platzierten aus: Die Motorradklasse M1 der Baujahre bis 1955 gewann aus Eltville Josef Weisz (Harley Davidson) vor Günter Haas (Löhnberg, Triumph 250) und dem Pohlheimer Stefan Haub (Adler). In der Motorradklasse M2 (Baujahr 1956–1987) holte sich der Hungener Horst Dietz (NSU-Max) den Titel vor Michael Sternberger (Wiesbaden, BMW) und Vorjahressieger Peter Schöneberg (Alzenau, Vespa). In der Klasse der Automobile bis Baujahr 1955 siegten Iris und Maik Laumann aus Bensheim mit einem 1940er Chevrolet vor Heike und Rolf Siegert aus Schöffengrund (1926er Morris Cowley). Platz drei belegte hier mit einem Hansa 1700 Joachim Pompalla aus Lich. Reinhard Woite vom AC-Wetzlar, Mercedes 280SL, wurde Sieger der Klasse A2 ,Baujahr 1956–1973,vor Manfred Scheffel/Klaus Gärtner (Lang Göns) in einem Lancia Fulvia und den Dillenburger Simone und Stefan Mußlick im Audi 60. In der Klasse A3 (Baujahr 1975–1987) lieferten sich die Teams vom AC-Wetzlar bis zum letzten Meisterschaftslauf ein »Kopf an Kopf-Rennen«, mit dem besseren Ende für das Vater-Sohn-Team Karl-Heinz und Jens Oliver Haus (Opel Manta i200) vor Uschi und Michael Kreuter (VW Bus T2). Platz drei belegte das Pohlheimer Mercedes-Team Hartmut und Ute Franke.

In der erstmalig ausgefahren Youngtimerklasse siegte Ehepaar Elke und Peter Nees (Neuberg, VW Golf GTI) vor Jörg Schneider mit Beifahrerin Doro Lenz (Schotten, Opel Manta B) und den dritten Podiumsplatz belegten aus Bad Homburg Ursula und Bruno Wenzel im VW Jetta. Punktbester Fahrer in der Motorrad-Gesamtwertung wurde Horst Dietz (Hungen), bei den Vierradfahrzeugen holten sich erstmalig Karl Heinz und Jens Oliver Haus (ebenfalls Hungen) den Titel. Der Saisonauftakt für 2018 im Mittelhessen-Pokal ist am 22. April in Lang-Göns; am 6. Mai folgt die Oldtimerfahrt des AC Wetzlar. Weitere Informationen unter www.ac-wetzlar.de. (Foto: pm)

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