Gartenhütte und Mülleimer in Flammen

  • vonAlexander Stripling
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Hungen/Wettenberg/Fernwald(ast/ik). Zwei Leichtverletzte forderte am Dienstagnachmittag ein Brand in einem Gartenhäuschen an der OVAG-Straße in Inheiden. Das Feuer war aus ungeklärten Gründen ausgebrochen. Die beiden Besitzer der Laube versuchten zuerst, die Flammen selbst zu bekämpfen - dabei erlitten sie eine Rauchgasvergiftung.

Die daraufhin alarmierte Feuerwehr konnte den Entstehungsbrand rasch löschen und ein Übergreifen der Flammen auf weitere Hütten verhindern. Im Einsatz waren rund 60 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Hungen, Inheiden und Trais-Horloff sowie zwei Rettungswagen des Rettungsdienstes Mittelhessen. Die Schadenshöhe ist offen.

Tätlicher Übergriff

Gleich zweimal gefordert war die Freiwillige Feuerwehr in Annerod: Zunächst rückten 26 Einsatzkräfte am Dienstag kurz nach 21 Uhr aus: "Hinter der Platte" brannten zwei Großmülltonnen. Eine konnte abgelöscht werden, die andere brannte nieder. Um 1.22 Uhr folgte die nächste Alarmierung: In der Gießener Straße standen mehrere Mülltonnen in Flammen. Laut Polizei hatte ein Zeuge offenbar den Knall eines Feuerwerkskörpers gehört. Wehrführer Tobias Hennemuth berichtete von einem "bitteren Beigeschmack" für die 21 Einsatzkräfte: Diese seien während der Löscharbeiten aus einem Haus heraus von einem 65-Jährigen mit einer Wodkaflasche beworfen worden, die unmittelbar neben einem Helfer aufschlug. Feuerwehr-Fazit: "Absolut inakzeptabel". Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen den Mann ein. Nun werden Zeugen gebeten, sich unter Tel. 06 41/70 06-25 55 zu melden

Zu einem Feuerwehr-Großeinsatz kam es dann am frühen Mittwochmorgen in Wißmar. Gegen 7.20 Uhr hatte der Eigentümer eines Hauses "In der Ecke" die Feuerwehr alarmiert: Mülleimer samt Unterstand brannten. Zunächst versuchte der Mann, das Feuer mit Hilfe eines Gartenschlauchs zu löschen - damit war er nach Auskunft von Gemeindebrandinspektor Andreas Buhl ziemlich erfolgreich. Die Wehr übernahm Nachlöscharbeiten und zerlegte die Holzdecke des direkt an das ältere Fachwerkhaus angebauten Unterstandes, um sicherzustellen, dass es zu keinem Schwelbrand kam. Im Einsatz waren 46 Einsatzkräfte der Feuerwehr Wettenberg, ein Drehleiterfahrzeug samt Team aus Gießen sowie ein Rettungswagen. Verletzt wurde niemand.

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