Fünf Themenschwerpunkte

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Hungen(pm). Knapp ein Vierteljahr vor dem Termin der Kommunalwahlen am 14. März haben auch die Hungener Grünen die Liste ihrer Bewerberinnen und Bewerber verabschiedet. Die Inheidener Mehrzweckhalle bot reichlich Platz, um sich sicher unter Corona-Bedingungen zu treffen.

Die Kandidatenliste umfasst 22 Plätze. Angeführt von Andrea Krüger folgen unter anderem Wolfgang Macht, Britta Eichelmann, Frank Bernshausen und Ana Reif (als junge Kandidatin im vorderen Feld), Volker Scherer, Alexander Kargoscha, Christian Zuckermann, Hannah Schiller, Hans-Walter Hilcken, Bodo Fritz, Tanja Diederich, Jens Krüger, Helga Gombert und Heinz Weiss. Es sei eine gute Mischung aus jungen und in den unterschiedlichen kommunalen Themen erfahrenen Bewerbern, erklären die Grünen.

In den meisten Ortsteilen stehen Kandidaten für die Ortsbeiräte zur Verfügung, darunter Britta Eichelmann (Bellersheim), Rudolf Welter (Hungen), Alexander Kargoscha (Inheiden), Bodo Fritz (Langd), Heinz Weiss (Nonnenroth), Volker Scherer (Rabertshausen) und Christian Zuckermann (Villingen). Das Wahlprogramm der Grünen umfasst in seiner Langform 17 Seiten. Ein zweiseitiger Flyer listet die fünf Themenschwerpunkte auf: Gut Leben in Hungen, fit für den Klimawandel, Wirtschaftsstandort ohne Logistikzentren, zukunftsorientierte Mobilität und letztlich gesunde Finanzen.

Klimabilanz verbessern

Im Einzelnen geht es dabei etwa um die Förderung des Wohnungsbaus auch in den Innenbereichen, einen weiteren Waldkindergarten oder um die Niederlassung von Fachärzten. Innovative Quartierskonzepte sollen mit Photovoltaik die Klimabilanz der Großgemeinde verbessern, mit Regenwassernutzung dem Absinken der Grundwasserpegel entgegen wirken und mit attraktiven Carsharing-Angeboten den Zweitwagen ersetzen. Mit Glasfaser-Anschlüssen soll "endlich die Voraussetzung für die Nutzung neuer Chancen durch Digitalisierung für den Einzelhandel sowie die Bildung und Weiterbildung geschaffen werden". Darüber hinaus sollen auf jährlich stattfindenden Versammlungen mit den Bürgern über die jeweils aktuellen Planungen im Rathaus diskutiert werden.

Unter dem Aspekt Verkehrswende wollen die Grünen in den Ortsteilen ein Rufbus-System einführen, um die Abhängigkeit von Privatwagen zu reduzieren.

Das Thema Geschwindigkeitsbegrenzung führte zu einer vielschichtigen Diskussion. Schließlich einigte man sich darauf, dass auf allen Gemeindestraßen sowie auf Durchfahrtsstraßen in sensiblen Bereichen Tempo 30 km/h gelten soll.

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