Freundeskreis plant neues Konzept

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Hungen(pm). Der Freundeskreis Schloss Hungen hatte für dieses Jahr wieder viel vor. Aber das Coronavirus hat nach lediglich zwei Veranstaltungen im Januar und März den kulturellen Vorhaben des Vereins vorläufig ein jähes Ende bereitet. Nun hat der Vorstand "schweren Herzens" beschlossen, alle Veranstaltungen bis Ende September abzusagen.

Das Verbot von Großveranstaltungen seitens der Bundesregierung gilt zunächst bis Ende August - daran hat sich der Vorstand orientiert. Zudem wurde auch noch das für kurz danach zum Tag des offenen Denkmals am 13. September geplante historische Spiel zum Einzug der Fürstin Ottilie in ihren Witwenwohnsitz ins Hungener Schloss in die Absagen einbezogen. Das Spiel brauche aufwändige Vorbereitung und hätte ein Volksfest mit vielen Menschen werden sollen. "Das Vorhaben ist zum jetzigen Zeitpunkt daher nicht realistisch aufrechtzuerhalten. Das ist so schade", sagte die erst im Februar neu in ihr Amt gewählte Vorsitzende Jutta Spies. "Gerade stand der Start in die Sommersaison mit dem Schloss-Akkord, dem Kinderschlossfest, Open-Air-Theater, mit dem ersehnten Open-Air-Rockpolka-Konzert mit der Gruppe HISS und schließlich als krönender Abschluss das Historienspiel zum Einzug der Fürstin Ottilie zu Solms-Braunfels in ihren Witwenwohnsitz im Hungener Schloss am Tag des offenen Denkmals bevor."

Zu diesem letztgenannten Tag am 13. September wird der Freundeskreis nun versuchen, mit einer Ausstellung mit keramischen Werken der Vorsitzenden selbst den Freunden des Tags des Denkmals im Schlossgelände eine Augenweide zu bereiten.

Nicht abgesagt wurden die auf der Internetseite angekündigten Veranstaltungen für Oktober und November - der Vorstand hofft, an ihnen festhalten zu können.

Alle abgesagten Veranstaltungen sollen nachgeholt werden, kündigte die Vorsitzende an. Es werden neue Termine mit den Künstlern und weiteren Mitwirkenden verabredet.

Bis es weitergeht, will der Verein die Zeit nutzen und über seine künftige Arbeit als Kulturträger in Hungen auch konzeptionell nachdenken, berichtet Jutta Spies. "Anregungen dazu sind herzlich willkommen."

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