Feuer zerstört zwei Wochenendhäuser in Inheiden

Hungen (tr). Zwei Wochenendhäuser und ein Wohnwagen wurden in der Nacht zum Montag im Wochenendgebiet am Inheidener See durch ein Feuer komplett zerstört. Mitten in der Nacht hatten See-Anwohner ein lautes Bersten gehört und kurz darauf festgestellt, dass ein Wochenendhaus am Eingang zum Inheidener See brannte. Daraufhin rückten die Wehren aus, konnten aber ein Ausbrennen zweier Häuschen nicht verhindern. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Hungen (tr). Zwei Wochenendhäuser und ein Wohnwagen wurden in der Nacht zum Montag im Wochenendgebiet am Inheidener See durch ein Feuer komplett zerstört. Mitten in der Nacht hatten See-Anwohner ein lautes Bersten gehört und kurz darauf festgestellt, dass ein Wochenendhaus am Eingang zum Inheidener See brannte. Daraufhin rückten die Wehren aus, konnten aber ein Ausbrennen zweier Häuschen nicht verhindern. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Wochenendhäuser waren zu dem Zeitpunkt des Feuers unbewohnt.

Als die um 0.43 Uhr alarmierten Feuerwehren aus Inheiden, Trais-Horloff und Hungen am See eintrafen, brannte ein Wochenendhaus bereits in voller Ausdehnung. Da gab es für die Feuerwehr nichts mehr zu retten und sie konnte nur noch verhindern, dass das Feuer auf die Bäume übergriff.

Nicht verhindern konnten die Wehren allerdings, dass durch Funkenflug ein weiteres der dortigen Wochenendhäuser in Brand geriet und ebenfalls ein Raub der Flammen wurde: Es brannte komplett aus. Um dieses Haus zu löschen, mussten Teile des Daches geöffnet werden, da immer wieder Flammen hochschlugen. Auch ein abgestellter Wohnwagen wurde zerstört. Laut Polizei wurde ein drittes Häuschen beschädigt.

Erschwert wurden die Löscharbeiten auch durch den Umstand, dass das Dach sehr gut isoliert war und aus der Zwischendecke immer wieder neue Flammen loderten. Teilweise mussten die eingesetzten Kräfte, rund 60 Feuerwehrleute, sechs C-Rohre einsetzten, um der Flammen Herr zu werden. Auch die starken Rauchschwaden machten es den Wehren nicht leicht, das Feuer zu bekämpfen, sie mussten zahlreiche Atemschutzgeräteträger einsetzen, zu deren Unterstützung die Feuerwehr aus Utphe nachalarmiert wurde. Im Wechsel waren rund 25 Feuerwehrleute mit schwerem Atemschutz eingesetzt; für den Nachschub hatte man auf dem Festplatz am See eine Atemschutzgerätestelle eingerichtet.

Wie Stadtbrandinspektor Richard Pleyer ausführte, endete der Einsatz erst am Morgen, gegen 6 Uhr. Hinsichtlich Brandursache und auch der Schadenshöhe konnte Pleyer noch keine Angaben machen. Nach Polizeiangaben dürfte sich der Betrag auf mehrere zehntausend Euro belaufen.

Ermittler der Kripo Gießen untersuchen nun, wie es zu dem Feuer kam - die Nachforschungen haben am Montag begonnen, bis zum Abend aber war die Ursache noch nicht klar.

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