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Dezernentin Schmahl (l.) verschafft sich auf der Baustelle an der Gesamtschule Hungen einen Überblick. FOTO: PM

Fertigstellung Ende September

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Hungen(pm). An der Decke fehlen noch Platten. Aus den Löchern hängen bunte Kabel. Männer in orangeroter Arbeitskleidung montieren große Lüftungskästen.

So sieht es aktuell im Haus 7, dem größten Gebäude der Gesamtschule Hungen, aus. Noch. Denn die Sanierungsarbeiten laufen auf Hochtouren, damit das Gebäude Ende September fertig wird. Über vier Millionen Euro investiert der Landkreis in die Erneuerung. 3,85 Millionen Euro stehen mithilfe des Kommunalen Investitionsprogramms des Bundes bereit.

Schulleiterin Alexandra Kuret zeigte Schul- und Baudezernentin Dr. Christiane Schmahl jüngst die Fortschritte auf der Baustelle. Seit September 2019 saniert der Landkreis das über 50 Jahre alte Gebäude. Ursprünglich war vorgesehen, im ersten Quartal 2019 mit den Arbeiten zu beginnen, schließlich wurde es September 2019. So hat sich auch die Fertigstellung von Juni 2020 auf Ende September 2020 verschoben. Momentan aber laufen die Arbeiten nach Plan, heißt es.

"Mit Abschluss der energetischen Sanierung wird das Haus endlich den modernen Gebäudestandards entsprechen", sagte Schmahl. Davor aber stehen umfangreiche Maßnahmen an. Dachdecker-, Dämm- und Dichtungsarbeiten etwa sowie der Austausch der alten Fenster und Außentüren an. Zudem müssen LED-Lampen installiert und eine dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung eingebaut werden. Abdichtungs- und Zimmererarbeiten sowie der Austausch des Dachs sind bereits abgeschlossen. Ebenso wurden Trinkwasser- und Abflussrohre erneuert.

Das zweigeschossige Haus 7 ist eines der 15 Gebäude der Gesamtschule. Es wurde in den 60er Jahren erbaut. Um den Unterricht während der Sanierung aufrechtzuerhalten, finden derzeit Teile des Unterrichts in zwei Holzbaumodulen statt.

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