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Ferienspiele

Ferienspiele in Laubach, Langgöns, Heuchelheim, Wettenberg und Hungen

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Fünf Wochen Ferien sind jetzt schon vorbei. Doch noch gibt es bei den Ferienspielen einiges zu erleben.

Die vorletzte Woche bei den Ferienspielen: In Laubachstand der dritte Tag der Ferienspiele im Zeichen des olympischen Gedankens. Anders als bei den Großen erhielt hier jeder Olympionike wenn auch nicht eine Medaille, so doch eine Urkunde. Die Disziplinen unterschieden sich (noch) vom Reglement des IOC: Der Basketball etwa war nicht in einen Korb zu befördern, sondern - nur gehalten von zwei Ellenbogen - möglichst weit und auf Zeit von Mitspieler zu Mitspieler zu befördern. Noch keine offizielle olympische Disziplin ist auch das Kegeln, und schon gar nicht mit Gummistiefeln!

Wie seit Jahrzehnten liegt die Federführung bei den Ferienspielen bei Angelika Haubt. Etwa 50 Jungen und Mädchen machten heuer mit, berichtete die Mitarbeitern der Stadt. Wie andernorts auch, etwas weniger als im Vorjahr. Vielleicht liegt’s ja am Klimawandel. Allerdings: Fast jeden Mittag geht’s ins Freibad, nachdem sich die "kleenen Laabächer" bei Sport und Spiel ausgetobt oder ihre Kreativität bewiesen und sich am Essen aus der Schwimmbadküche gelabt haben. Besuch bei der Feuerwehr, Fahrt zur "Lochmühle", Stadtrallye und das große Abschlussfest stehen weiter auf dem Programm. Und auch da gilt: "Dabeisein ist alles." (tb)

Fußball in Langgöns

Trotz hoher Temperaturen ging es in Langgönsauf dem Fußballplatz hoch her. Unter der Leitung von Fußballtrainer Justin Raith vergnügten sich acht Jungs fünf Stunden auf dem Platz. Nach einem kurzen Einfinden wurden Teams gebildet und gespielt. Zur Abkühlung ging es in die nahe Eisdiele. Am zweiten Tag gab es Stationen mit Zielschießen, Slalomlauf und Fußballgolf, an denen man auch Preise gewinnen konnte. (fak)

AWO Heuchelheim besucht

In Heuchelheimhatte die Arbeiterwohlfahrt bei ihrem Treffen Besuch von den Ferienspielkindern. Nach der Kuchentafel ging es gemeinsam daran, mit verschiedenen Materialien Gläser zu gestalten. Daran hatten nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen Spaß. Andere Besucher nähten mit Knöpfen Armbänder. Ein Imbiss mit Siedewurst beendete den schönen kurzweiligen Nachmittag. (pm)

Boule in Wettenberg

Eine Einführung in das Boulespiel erhielten in Wettenbergsechs Kinder bei der Deutsch Französischen Gesellschaft. Zunächst wurden die grundlegenden Wurftechniken des südfranzösischen Spiels erklärt und geübt. Anschließend konnten die Kinder in einem Geschicklichkeitswettbewerb, bei dem etwa Kugeln über Hindernisse oder in Kartons geworfen werden mussten, ihre erworbenen Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Nachmittags stand dann Regelkunde auf dem Plan. Die Sieger des Wettbewerbs wurden zum Abschluss geehrt. (pm)

Kochen mit Vätern in Hungen

Ausgerechnet am bisher heißestes Tag dieses Jahres war im Rahmen der HungenerFerienspiele "Kochen für Kinder mit ihren Vätern" angesagt. Doch mit dem Thema "Wundervolle vegetarische Gerichte" hatte man anscheinend schon im Vorfeld den richtigen Riecher, sodass vor allen Dingen leichte Gerichte auf der Speisekarte standen.

Christel Jung empfing die Kinder und Väter mit Schalen mit Melonenstücken auf den Tischen. Als Aperetif reichte sie fruchtige Smoothie mit viel Obst und Holundersirup.

Die Vorspeise, überbackene Zucchinischeiben mit Gemüse-Risotto, überraschte mit ihrer Einfachheit. Bei den selbstgemachten Käsespätzle wollten alle Kinder die Spätzlepresse bedienen. Dazu wurde ein kindgerechter Salat aus Obst und Gemüse gereicht.

Skeptisch waren die meisten bei der Pizza Margherita: So gar nichts drauf außer Tomaten, Gewürzen, Mozarella und etwas Basilikum, erschien ihnen zu wenig. Die Erklärung, dass es sich um eine Erfindung aus Neapel für die italienische Königin Margherita handelte, wurde da schon besser gefunden. Und den Teig selbst herzustellen kam schließlich bei allen gut an. Gestaunt wurde über violette Kartoffelpuffer. Doch eine besondere Kartoffelsorte machte es möglich. Zum Nachtisch gab es eine Herausforderung: Ein Würfel ähnlich wie der Zauberwürfel musste aus Obst und Gemüse hergestellt werden. Mit Eis klang das Kochevent des Verein zur Förderung einer Stätte der Begegnung, Beratung und Kultur in Hungen in Partnerschaft mit der Arbeitsgruppe Cafè - Treffpunkt für Jung und Alt - des Lokalen Bündnisses für Familie in Hungen aus. (pm)

Mini-Tore in Wettenberg

Für die Kinder aus Wettenbergund Heuchelheimrichtete der TSF Heuchelheim nun ein Mini-Fußballturnier aus. 20 Kinder im Alter von sieben bis elf Jahren spielten gleichzeitig auf dri Feldern Fußball auf Mini-Tore. Die Spiele dauerten je fünf Minuten. So wurde viel gepasst und gedribbelt.

Minifußball ist im Prinzip drei gegen drei mit einem Wechselspieler. Dadurch kommt es zu vielen Ballkontakten. Alle Kinder erleben in schneller Abfolge viele Spielaktionen in variablen Spielpositionen, wodurch sie universal geschult werden und Spielintelligenz entwickeln. Durch das schnelle Wechseln von nur einem Auswechselspieler, fühlt sich kein Kind benachteiligt oder bevorzugt, denn alle kommen gleich oft zum Einsatz. Wildes Herumbolzen wird durch das Regelwerk, kleine Tore und optionale Schusszonen praktisch ausgeschlossen. (pm)

Abenteuer am "Südsee"

Der Jugendvorstand der DLRG Ortsgruppe Heuchelheimorganisierte ein dreitägiges Zeltlager an der Wachstation am "Südsee". Zehn Ferienspielkinder im Alter zwischen acht und elf Jahren machten mit. Spannende Abenteuer im und am Wasser standen auf dem Programm.

Gemeinsam baute man die Zelte für die Übernachtung auf. Mit Rettungs- und Surfboards und Gurtrettern schwammen und planschten die Kinder im Heuchelheimer Südsee. Ebenfalls entspannten sich die Kinder bei großer Hitze im selber gebauten Pool. An einem Nachmittag und Abend fuhren Bootsführer der DLRG Heuchelheim mit den Kindern mit dem vereinseigenen Rettungsboot Lahnadler auf der Lahn. (mhh)

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