Fahren und Parken im Stadtkern

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Hungen (pm). Ein Verkehrs- und Parkraumbewirtschaftungskonzept für das Fördergebiet »Hungen-Kernstadt« hat das Kasseler Verkehrsplanungsbüro LK Argus im Rahmen der Städtebaufördermaßnahme »Wachstum und nachhaltige Erneuerung« erstellt. Die Studie umfasst neben der Betrachtung des fließenden und ruhenden Verkehrs auch ein Fuß- und Radwegekonzept.

Aufgabe des Konzeptes ist es, unter Berücksichtigung der unterschiedlichen, aber gleichberechtigten Bedürfnissen von Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern, Lösungsvorschläge zur Verkehrsentlastung, -beruhigung und -sicherheit im Stadtkern zu erarbeiten.

Die Ergebnisse des Konzeptes stellen eine inhaltliche Grundlage für die weitere Planung der Umgestaltung des Straßenraums in der Gießener- und Kaiserstraße und der Umnutzung der ehemaligen Bahnflächen an der Ladestraße dar. Die beiden Projekte wurden neben anderen Einzelmaßnahmen im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) definiert und sollen im etwa zehnjährigen Förderzeitraum umgesetzt werden. In das Verkehrskonzept flossen auch die Ergebnisse des Stadtrundgangs vom 20. Juli ein, bei dem sich zahlreiche Bürger informierten und gemeinsam mit dem Planungsbüro die verkehrlichen Lösungsvorschläge diskutierten. Die im Konzept vorgeschlagenen Lösungen definieren somit die Aufgabenstellung für eine weitere konkrete Entwurfsplanung zur Umgestaltung des öffentlichen Raums. Aufgabe der folgenden Entwurfsplanung ist es demnach, die konzeptionellen Ansätze mit den jeweiligen örtlichen Voraussetzungen und den Bedürfnissen aller Nutzer in Einklang zu bringen.

Die Stadt Hungen lädt Interessierte am Donnerstag, 18. November, um 19 Uhr zu einer weiteren Informationsveranstaltung in die Stadthalle ein (3-G-Regelung): Vertreter des Planungsbüros stellen die Ergebnisse ihrer Arbeit und ihre Maßnahmenvorschläge vor und stehen für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Das Konzept steht ab 11. November auf www.hungen.de zum Download bereit.

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