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Ferienspielkinder aus Hungen statten dem Erlebnishof Hungen einen Besuch ab. FOTO: ARCHIV

Miteinander am Mühlgraben

Erlebnishof Hungen bleibt erhalten

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Die Stadt Hungen und der Trägerverein des Erlebnishofes verständigen sich über Miteinander am Mühlgraben. Der Erlebnishof erhält eine weitere Fläche in der Nachbarschaft.

Hungen(so/pm). Der Erlebnishof Hungen hat eine Zukunft. Und zwar an seinem Standort am Mühlgraben. Das ist das Ergebnis eines klärenden Gesprächs zwischen Vereinsverantwortlichen und der Stadt am gestrigen Donnerstag im Rathaus.

Die Vorsitzende des Trägervereins, Annette Meckel, schrieb gestern in einer ersten Reaktion auf Facebook von "Erleichterung und große Freude, dass es weitergehen kann" und nannte das Gespräch "konstruktiv". Bürgermeister Rainer Wengorsch (FW) sprach ebenfalls von einem "konstruktiven Dialog". Die Stadt werde dem Verein helfen und diesen "unterstützen, wo es nur geht."

Kindergarten entsteht nebenan

Die Frage der Zukunft des Erlebnishofes in Hungen hatte dieser Tage in den sozialen Medien für Irritationen gesorgt. Der Vorstand des Trägervereins hatte die Befürchtung geäußert, durch den Bau des neuen zweigruppigen Kindergartens am Mühlgraben gleich in der Nachbarschaft einen Teil des bislang gepachteten Areals aufgeben zu müssen. Und sah damit die Zukunft des in den vergangenen zwölf Jahren etablierten Projektes in Gefahr. Befürchtet wurde, dass den dort gehaltenen Schafen Weideflächen und Auslauf verlorengeht. Auch für die des Nachmittags betreuten Schulkinder seien weitere Flächeneinbußen "nicht vertretbar".

Lösung verabredet

Die am Donnerstag besprochene Lösung, so Wengorsch: Dem Verein wird eine Fläche etwas weiter unterhalb des jetzt genutzten Areals als Ausgleich zur Verfügung gestellt, wenn für den Kindergarten eine Teilfläche abgegeben werden müsse.

Der Erlebnishof wird laut Vorsitzender Meckel eine der beiden Weideflächen, nämlich den direkt an den Stall angrenzenden Auslauf, verlieren. Die andere Fläche bleibe den Tieren erhalten. Eine Ausgleichsfläche gibt es laut Meckel bereits in Form eines privat erworbenen, 500 Quadratmeter großen Stückes schräg gegenüber. Die gesamte Fläche für die Kinder bleibe erhalten. Meckel schreibt auf Facebook von einem "akzeptabler Kompromiss".

Langfristiger Pachtvertrag

Bürgermeister Werngosch verwies auf Anfrage nochmals auf den langfristigen Pachtvertrag, den die Stadt mit dem Trägerverein des Erlebnishofes geschlossen hat, und erinnerte daran, dass die neue Kita, die Waldkita und eben der Erlebnishof eine gute Sache für die jungen Familien in der Stadt seien., Man hoffe und baue auf ein weiteres Miteinander.

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