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Wie hier in Inheiden öffnen nun nach und nach auch in anderen Kommunen im Gießener Land die ersten Biergärten.

Einkehr in Inheiden

  • vonPatrick Dehnhardt
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Hungen (pad). Premiere in Inheiden mit Sonnenschein und frisch gezapftem Bier: Am Samstag hatte der neue Biergarten der »Gaststätte und Kegelbahn Inheiden« geöffnet. Das gute Wetter und die gesunkenen Inzidenzzahlen machten es möglich, dass nach vielen Monaten des Wartens endlich das neue Team der Gaststätte die ersten Gäste begrüßen konnte.

Hygieneregelkonform standen die Tische weit auseinander. Am Eingang wurde der Impfpass gecheckt, ob man schon beide Corona-Impfungen absolviert hatte. Ansonsten gab es einen Schnelltest. Den Besuchern, die sich darauf freuten, endlich mal wieder ein kühles Bier im Biergarten genießen zu können, war es dieser kleine Aufwand wert.

Für Hans Hartwig, Dennis Alfen und das ganze Team war dieser Samstag ein befreiender Moment. Bereits im November hatten sie die Gaststätte übernommen - vor allen Dingen mit dem Ziel, den Treffpunkt für Inheiden zu erhalten. Denn wie die Beispiele aus anderen Orten zeigen, ist es meist sehr schwer, einen neuen Pächter zu finden - teils drohen Jahre des Leerstands oder das komplette Aus. Daher hatte sich die Gruppe zusammengefunden und beschlossen: »Wir machen das. Wir wollen die Gaststätte nicht sterben lassen.«

Die coronabedingte Zwangspause nutzte das Team, um die Gaststätte zu renovieren. Ein Herzensprojekt der Gruppe war es, dass Inheiden einen ansprechenden Biergarten bekommt. »Bislang standen da bei schönem Wetter nur zwei Bierzeltgarnituren«, erinnert sich Alfen. Auf Holzbänken und an Holztischen mit rustikalem Charme können Besucher nun unter Sonnenschirmen Platz nehmen und ihre kühlen Getränke sowie Leckeres aus der Küche genießen.

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