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"Ihr Himmel jauchzet": Die drei Ensembles bei ihrem gemeinsamen Auftritt in der Hungener Stadtkirche. FOTO: CON

Eindrucksvolle Klangwelt in der Stadtkirche

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Hungen(con). "Ihr Himmel jauchzet" - Außergewöhnliches Adventskonzert in der Hungener Stadtkirche: Am Sonntag brannte die dritte Kerze am Adventskranz, und damit stand auch das große Konzert des evangelischen Kirchenchors mit seinem Schwesterchor TonArt Hungen an. Jedes Jahr am dritten Advent stimmen die beiden Gruppen gemeinsam auf die Weihnachtszeit ein. Und das gelang ihnen am Sonntag vollumfänglich.

Da s besondere an diesem Konzert: Die Chöre stehen nicht alleine auf der Bühne, sondern haben sich Unterstützung von Teilen des jungen Sinfonieorchesters Wetzlar als Ensemble Capella Hohingen in die Stadtkirche eingeladen und damit eine bereits seit Jahren bewährte Partnerschaft fortgesetzt. Unter dem Konzerttitel "Ihr Himmel jauchzet" präsentierten beide Chöre zuerst getrennt jeweils ein kleines Repertoire der Chormusik, so etwa der evangelische Kirchenchor unter Leitung von Dekanatskantorin Beatrix Pauli die "Kleine Adventsmusik" von Hugo Distler.

TonArt gab unter anderem das "Magnificat" von Johann Pachelbel unter Leitung von Jochen Stankewitz. Klangstark und abwechslungsreich erfüllte der Chorgesang das Kirchenschiff - und dürfte dabei wohl jeden Besucher ergriffen haben.

Die Höhepunkte des Konzerts waren allerdings die beiden gemeinsam gesungenen Kantaten "Nun komm der Heiden Heiland" von Georg Philipp Telemann und das namensgebende "Ihr Himmel jauchzet" des zeitgenössischen Komponisten Colin Mawby. Denn zu diesen Stücken vereinten die beiden Chöre ihre Stimmen mit der Capella Hohingen, um so eine eindrucksvolle Klangwelt zu schaffen. Nach dem letzten ergreifenden "Halleluja" brandete lang anhaltender Applaus für die Akteure auf, zu dem sich einige Besucher auch von ihren Plätzen erhoben.

Da konnten diese auch nicht anders, als noch eine kleine Zugabe in Form des Schlussteils der Telemann-Kantate einzuwerfen. "Immerhin passt das ja am besten, denn wir haben ja noch nicht ganz Weihnachten", erklärte Jochen Stankewitz dazu, bei dem auch die musikalische Gesamtleitung des Konzerts lag.

Der Eintritt zum Adventskonzert war frei, jedoch wurde um Spenden für die Chormusik gebeten.

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