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Kinder der Klassen 1c und 4b der Mittelpunktgrundschule bringen ihre Briefe zum Seniorenzentrum am Limes.

Ein Bollerwagen voller Briefe

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Hungen (pm). Einen Bollerwagen mit 180 Briefen haben die Grundschüler der Mittelpunktgrundschule in den Hungener Seniorenzentren jetzt anlässlich des »Tages der Nachbarn« abgegeben. Darin erzählen die Schülerinnen und Schüler von ihrem Alltag, ihren Freizeitaktivitäten - und haben den Briefen auch selbstgemalte Bilder beigelegt. Die Senioren freuten sich sehr über den Besuch und empfingen die Schulklassen mit Liedern.

»Ich habe gefragt, was ihre Hobbys sind und wie alt sie sind«, erzählt Lena aus der Klasse 2b. »Das ist eine tolle Gelegenheit, sich über Generationen hinweg besser kennenzulernen und ein Verständnis füreinander zu entwickeln«, sagte Bürgermeister Rainer Wengorsch, der allen Schülern und den Lehrkräften für die Beteiligung dankte. Er hoffe sehr, dass die Senioren auch auf die Briefe antworten und in der Zukunft vermehrt gemeinsame Aktivitäten möglich sein werden, so Wengorsch weiter.

Zeichen gegen Vereinsamung

»Wir laden Sie herzlich ein in unsere Schule«, sagte Schulleiterin Anke Limper. »Wir sind begeistert von der Aktion«, berichtete die Leiterin des Seniorenzentrums der Diakonie, Helga Klauß. »Da werden wir in nächster Zeit viele Briefe zu schreiben haben«, freute sich auch Katharina Graf, Regionalleiterin des Seniorenzentrums am Limes.

Angestoßen wurde die Aktion durch Bürgermeister Wengorsch in Kooperation mit Katharina Traoré von der Gemeinwesenarbeit von Zaug in Hungen zum deutschlandweiten »Tag der Nachbarn«. Dieser Tag wurde von der »Nebenan Stiftung« initiiert und soll Nachbarschaften, Kulturen und Generationen zusammenführen. Das gemeinsame Ziel aller Beteiligten ist es, Nachbarn dabei zu unterstützen, sich besser kennenzulernen und zu einer lebendigen Nachbarschaft zusammenzuwachsen. Gemeinsam mit der Mittelpunktschule Hungen, dem Seniorenzentrum »Am Limes« sowie dem Seniorenzentrum der Oberhessischen Diakonie wünschen sich die Akteure vor Ort, ein Zeichen gegen Vereinsamung und soziale Isolation zu setzen.

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