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Einen ungewöhnlichen Weg wählt Bürgermeister Rainer Wengorsch mit dem Golfball. Stadtrat Helmut Schmidt (r.) schaut zu.

Duell auf Bahn zwölf

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Hungen (con). Die Schäferstadt hat einen eigenen Golfplatz - für Minigolf. Seit vielen Jahrzehnten kann man auf dem Gelände am Schwimmbad versuchen, den Ball geschickt um Hindernisse herum zu spielen und einzulochen. Noch vor einigen Jahren fristete der Platz ein Dornröschendasein, drohte zuzuwachsen. Doch der Förderverein des Freibads hat ihn wieder zum Leben erweckt und in einen bespielbaren Zustand gebracht. Nun war er Schauplatz eines Duells der Kommunalpolitiker.

Förderverein pflegt Gelände

Der Förderverein hatte die politischen Fraktionen zu einem Spiel- und Spaßturnier eingeladen. Hier traten Mannschaften des Magistrats, der CDU und der SPD gegeneinander an.

"Viele Hungener wissen, dass es die Anlage hier gibt", berichtet der Vorstandssprecher des Fördervereins Christoph Fellner von Feldegg. "Aber die meisten wissen nicht, dass die Anlage auch in einem bespielbaren Zustand ist." Mittlerweile ist die Anlage wieder gepflegt, regelmäßig wird Rasen gemäht und die Vereinsmitglieder kümmern sich auch um die Bepflanzung. Wer die Anlage nutzen will, der kann sich am Eingang des Freibades Schläger ausleihen.

Jedoch gibt es ein Manko, sagte Fellner von Feldegg: "Die Spielbahnen selbst sind in keinem so guten Zustand." Risse durchziehen die Bahnoberflächen und einige sind nicht mehr so eben, wie sie es einmal vor vielen Jahren bei der Einweihung waren. Ein Kostenvoranschlag für die Sanierung geht von 18 000 Euro aus. "Das ist für unseren Verein dann doch etwas zu viel", sagte der Vereinssprecher. "Wir schauen derzeit immer noch nach einer günstigen Variante, um die Bahnen wieder etwas geschmeidiger zu machen."

Mit dem Turnier will der Förderverein bei den Kommunalpolitikern für den Erhalt werben. Die Anlage werde gut genutzt und ist mittlerweile seit vielen Jahren Schauplatz eines beliebten Ferienspielangebots, so auch in diesem Jahr.

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