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Austausch von Geschenken mit Rainer Wengorsch, Dieter Hausotter, Helene Branche, Florence Sapin und Jean-Pierre Jourdain.

Drei Treffen im nächsten Jahr geplant

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Hungen (pm). Nach einer Coronabedingten zweijährigen Pause fand kürzlich wieder das traditionelle Arbeitstreffen zwischen den Delegationen der Partnerstädte Hungen und St. Bonnet de Mure statt, um Termine und Veranstaltungen abzusprechen. In Metz kam man unter 3G-Bedingungen zusammen. Nach einem Mittagessen fuhren die Teilnehmer in die Innenstadt von Metz, um die drittgrößte Kathedrale Frankreichs zu besichtigen.

Beim Abendessen unterhielt man sich ausführlich über die Ereignisse und Veranstaltungen in Hungen und St. Bonnet de Mure der vergangenen zwei Jahre.

Am darauffolgenden Morgen war das eigentliche Arbeitstreffen angesagt, an dem die politischen Gremien der beiden Städte sowie die Vertreter der Jumelage und des Partnerschaftsvereins Hungen teilnahmen. Zu Beginn gedachten die Teilnehmer der kürzlich verstorbenen Anneliese Schuler. Sie war von 1990 bis 2006 Vorsitzende des Hungener Partnerschaftsvereins und hatte sich mit viel Engagement für die Belange der Partnerschaft eingesetzt. Ebenfalls gedachte man eines der Mitbegründer der Städtepartnerschaft, Roger Metzger, der im vorigen Jahr verstorben war.

Danach informierte die Vorsitzende der Jumelage, Helene Branche, über die Vereinsaktivitäten und die durch die Pandemie eingeschränkten Geschehnisse in St. Bonnet de Mure. Immerhin verkaufte man bei verschiedenen Anlässen die beliebten Brezeln und bot in der Schule beim deutsch-französischen Tag ein deutsches Frühstück an.

Seitens des Partnerschaftsvereins berichtete der Vorsitzende Dieter Hausotter über die Aktivitäten der letzten zwei Jahre. Konnte der Neujahrsempfang im Januar 2020 noch durchgeführt werden, so fanden im Sommer und Herbst nur Aktivitäten im Freien statt, wie etwa das Boulespielen. Während der Pandemie suchte man häufig die Natur oder nahegelegene Erholungsgebiete auf.

Lob der Bürgermeister

Erst im Sommer dieses Jahres war es wieder möglich, einige Veranstaltungen wieder aufzunehmen, wie den Sommerstammtisch in Grünberg, die Jahreshauptversammlung und die Teilnahme an den Ferienspielen der Stadt Hungen mit dem Angebot Boulespielen. Der Kontakt mit den französischen Partnern wurde mittels digitaler Technik mit Mails und Videokonferenzen aufrechterhalten.

Die Bürgermeister Jean-Pierre Jourdain und Rainer Wengorsch zeigten sich erfreut, dass die persönlichen Begegnungen nach der langen Pause wieder aufgenommen werden konnten und hoben das Engagement der Vereine lobend hervor. Als Übersetzerinnen wirkten Florence Sapin, die ab Januar den Vorsitz der Jumelage übernehmen wird, und Ulrike Haupt von der Stadtverwaltung Hungen.

Bei der Verabschiedung freute man sich schon auf die Begegnungen im kommenden Jahr. In Hungen werden dies die Eröffnung der Europawoche am 27. Mai und die Jubiläumsfeier zum 100. Schäferfest am letzten Augustwochenende sein. Die französischen Freunde luden zum Besuch des Nationalfeiertags am 14. Juli ein, inklusive eines Feuerwerks in St. Bonnet de Mure.

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