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Das Hungener Wahrzeichen steht nun wieder an seinem angestammten Platz im Bürgerpark.

Der Stadtschäfer ist zurück

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Hungen (pad/pm). Der Stadtschäfer ist zurück: Das Denkmal steht ab sofort wieder im Bürgerpark am Weg zwischen dem Penny-Markt und der Stadthalle. Die massive Eichenholzfigur des weißrussischen Künstlers Sergej Kozel war im vergangenen Juni bei einem Verkehrsunfall schwer beschädigt worden: Seinerzeit hatte ein 19-Jähriger mit seinem BMW in der Tempo-30-Zone die Kontrolle über seinen Wagen verloren - die Polizei nannte damals als Unfallursache nicht angepasste Geschwindigkeit.

Linde ist nicht mehr zu retten

Der Wagen beschädigte eine Linde und das massive Schäferdenkmal so schwer, dass es aus Sicherheitsgründen erst einmal abgebaut werden musste. Mittlerweile ist ein neues Fundament gegossen worden, so dass Mitarbeiter des städtischen Bauhofes am vorvergangenen Wochenende die Schäferstatue wieder aufstellen konnten. Für den Baum hingegen kam jede Hilfe zu spät - dort steht eine Ersatzpflanzung noch aus.

Den durch den Verkehrsunfall an dem Denkmal und deren Verankerung entstandenen Schaden gab Bürgermeister Rainer Wengorsch nun bei einem Ortstermin mit rund 2700 Euro an. »Wir freuen uns, dass die Holzskulptur des Schäfers nach so langer Zeit wieder an ihrem Platz steht«, freute sich der Rathaus-Chef.

Tempo-30-Zone aus gutem Grund

Die Tempo-30-Zone in der Lindenallee besteht aus mehreren Gründen: Zum einen verlaufen dort die Schulwege zur Gesamtschule Hungen und zur Grundschule, außerdem sind eine Kindertagesstätte und ein Seniorenheim dort ansässig. Auf dem Tennis- und Sportplatz sowie in der Stadthalle finden zahlreiche Trainingsangebote und Sportveranstaltungen statt, außerdem gibt es im Hof der alten Grundschule eine Multifunktionsfläche mit Fußballtoren sowie weiteren Spielgeräten.

An den Hungener Bürgerpark grenzen zahlreiche Einkaufsmärkte sowie eine Boule-Fläche an. Definitiv der falsche Ort für Raserei. FOTO: PAD

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