Pro Hungen

"Darmstädter Hof" ist Aufregerthema

  • vonred Redaktion
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Hungen(pm). Unter dem Motto "Deine Stadt - deine Zukunft" stand die erste interaktive Informationsveranstaltung von Pro Hungen, um mit interessierten Bürgern das Programm für die Kommunalwahl vorzubereiten und auf die Ziele der Bürgerliste hinzuweisen. Die Probleme seien vielfältig, teilt Vorsitzender Fabian Kraft der Presse mit.

Mit Abstand größtes "Aufregerthema" sei die Restaurierung des "Darmstädter Hofs". Neben einer persönlich übergebenen Petition gegen dieses "unnötige Kulturprojekt" seien - anders als bisher von Pro Hungen thematisiert - nicht die Sanierungs- oder Unterhaltskosten das Kernproblem. Vielmehr hätten viele Anwohner der Gießener und Moltkestraße berichtet, bis vor wenigen Tagen keine Infos über Projektdetails oder Einladungen zu Anliegertreffen erhalten zu haben. Besonders die Masse an Abendveranstaltungen des von Bürgermeister Wengorsch als "Frequenzbringer" für die Stadt beworbenen Projekts werde aufgrund der Schallemissionen sehr kritisch gesehen; v. a. verursacht durch den Verkehr zu den Parkplätzen in der Gießener Straße.

Für die Anlieger, so heißt es weiter, dürfte es ein Schock gewesen sein, dass die Auslegung des Bauleitplans im beschleunigten Verfahren bereits am 21. August endete und somit auch die Frist für Stellungnahmen, ohne die später kein Widerspruch bei Gericht mehr möglich ist. Im Eiltempo sollten nun eine Anliegerversammlung einberufen, Unterschriften gesammelt und ein Forderungskatalog an die Stadt erstellt werden. Pro Hungen unterstütze die Betroffenen mit seiner aus der Bürgerinitiative gegen Straßenbeiträge gewonnenen Expertise, "um dem Anliegen trotz rechtlicher Misslage maximales Gehör zu verschaffen".

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