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Eines der Werke, das bei den "LichtWegen" zu sehen war.

Comeback der "LichtWege"

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Hungen/Lich (pad). Die von der Weißrusslandhilfe Villingen/Nonnenroth initiierte Ausstellungsreihe "LichtWege" brachte über mehrere Jahre rund 2700 Werke weißrussischer Künstler nach Mittelhessen. 2016 wurde die Reihe eingestellt. Aber nun ist eine Sonderausstellung geplant. Das gab Pfarrer Hartmut Lemp in einem Gespräch mit der Gießener Allgemeinen bekannt.

Einer der Künstler, Mirovlad Palachich, hat zwölf Bilder zum Lutherweg geschaffen. Diese zeigen jeweils einen Pilger, der eine Station des Wegs von der Wartburg nach Worms im Gepäck hat. Darauf sind etwa der Frankfurter Dom, die Stiftsruine Bad Hersfeld oder die Nonnenröther Kirche zu sehen. Gezeigt werden die Bilder auf dem Dekanatskirchentag am 31. August in Lich.

Für 2020 kündigte Hartmut Lemp zudem ein einmaliges Comeback von "LichtWege" an - zu einem besonderen Termin: Bei der Einweihung der Kreisvolkshochschule in Lich nach dem Umbau soll es nochmals eine Ausstellung geben. Der genaue Termin ist jedoch noch offen - schließlich wird derzeit noch fleißig gebaut. Die Kreisvolkshochschule hatte über viele Jahre als Ausstellungsort der "LichtWege" gedient.

Die Weißrusslandhilfe hat in 25 Jahren 32 Hilfstransporte organisiert, um die Menschen vor Ort unter anderem mit medizinischer Hilfe zu unterstützen. Mit der Reihe "LichtWege" wurden dafür Spenden gesammelt. Dabei wurden Werke weißrussischer Künstler in den Landkreis Gießen ausgestellt und gegen Spenden abgegeben.

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