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Das Pfarrerehepaar Beate und Johannes Fritzsche beim Eröffnungsgottesdienst. Foto: tr

Besonderer Tag für Obbornhofen

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Hungen(tr). Nach rund eineinhalbjähriger Renovierungszeit (die GAZ berichtete) wurde nun die Kirche in Obbornhofen wieder ihrer Bestimmung übergeben. Den festlichen Gottesdienst hielt das Pfarrerehepaar Beate und Johannes Fritzsche. "Wer will fleißige Handwerker sehn, der muss in die Kirche Obbornhofen gehen", bekräftigte Architektin Stefanie Muskau in ihrem Grußwort. Dieser kleine Vers beschreibe sehr schön die Geschehnisse in den letzten Wochen und Monaten, ja sogar Jahren in der Kirche Obbornhofen, denn dort hätten sehr viele Handwerker sehr fleißig gearbeitet.

Dekanin Barbara Alt freute sich mit den vielen Obbornhofenern, dass die Kirche nun in neuem Glanz erstrahlt. Betrete man nun durch die Eingangstür den Kirchenraum, werde man "von dem schönen altehrwürdigen Gebäude empfangen und umfangen, einladender als zuvor". Viele Überlegungen, Mühen und auch Geld in Form von Zuschüssen und Spenden seien nötig gewesen, um dies möglich zu machen. Die Kosten für die Renovierung belaufen sich insgesamt auf rund 750 000 Euro. Für die Außenrenovierung musste die Kirchengemeinde einen Eigenanteil von 74 700 Euro aufbringen, für das Innere waren es 98 000 Euro. Neben der Finanzierung aus Spenden und Kollekten hat die Gemeinde ein zinsfreies Darlehen über 44 000 Euro bei der Landeskirche aufgenommen. Dieses muss in den nächsten zehn Jahren zurückgezahlt werden. Eine Grußbotschaft übermittelte auch Präses Michael Knoll.

Im Anschluss an den Gottesdienst bat die Kirchengemeinde zu einem kleinen Empfang ins benachbarte Gemeindehaus.

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