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Protest in Hungen.

Diakoniezentrum

Beschäftigte üben Kritik an »180-Grad-Wende«

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Hungen/Laubach (pm). Kurz vor dem möglichen Tarifabschluss zwischen dem Dienstgeberverband Diakonische Altenhilfe Hessen (DV.DAH) und der Gewerkschaft Verdi haben bisherige Mitglieder des Arbeitgeberverbandes, darunter auch das Oberhessische Diakoniezentrum, den Verband verlassen. Zur Begründung gaben sie nach Mitteilung der Gewerkschaft Verdi an, ein Tarifabschluss würde die arbeitgeberseitigen Personalkosten nach derzeitigen Berechnungen um durchschnittlich zehn Prozent steigern.

Um ihr Unverständnis und ihren Ärger über diese »plötzliche 180-Grad-Drehung« zu zeigen, haben sich gestern in Hungen und Laubach genauso wie in anderen diakonischen Altenheimen Kollegen zum Protest vor den Einrichtungen versammelt.

»Nach dem Klatschen kommt die Klatsche - das erleben jetzt auch die Beschäftigten des Oberhessischen Diakoniezentrums«, so Georg Schulze, Landesfachbereichsleiter Gesundheit bei Verdi Hessen. Er unterstrich: »Durchschnittlich um zehn Prozent bessere Arbeitsbedingungen durch Tarifverträge in den diakonischen Altenhilfeeinrichtungen sind mehr als überfällig!«

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