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Die Bellersheimer und der historische Tag

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Als Anfang August der fast 80 Jahre alte Binder die Getreidehalme auf dem Feld vor Bellersheim abschnitt, die Garben anschließend per Hand auf einen Leiterwagen verladen wurden, da war das schon ein Ereignis im Dorf. Zahlreiche Schaulustige verfolgten die Arbeit. Nun folgt der nächste Schritt: Das Dreschen des Getreides. Hierzu lädt das Jubiläumsdorf für diesen Sonntag, 1. September, ein.

Im Rahmen seiner 1250-Jahr-Feier rückt Bellersheim die vergangenen Zeiten in den Mittelpunkt. Das Programm ist umfangreich. Jeweils um 11, 12.30, 13.30, 14.30 und 15.30 Uhr werden historische Führungen durch den Ort angeboten. Zu sehen gibt es dabei einiges, schließlich hat der Ort neben drei Burgen noch viele Fachwerkhäuser und manche Geheimnisse. Treffpunkt ist jeweils an der Linde vorm Pfarrhaus.

Um 11 und 14 Uhr läuft die historische Dreschmaschine in der Oberburg. Hier warten auch eine Traktorausstellung sowie Kinderspiele aus Großmutters Zeiten. Der Gewölbekeller der Mittelburg ist ebenfalls geöffnet, dort werden Bilder gezeigt. Außerdem kann man hier einem Zimmermann bei der Arbeit zuschauen.

In der Unterburg geht es um Bierbrauen, die Flachsverarbeitung sowie die Landwirtschaft früher und heute. Die Feuerwehr zeigt die Löschtechnik von einst und jetzt. An den Hafergärten öffnet die historische Schusterwerkstatt. Dort kann man sich auch im Hufeisenweitwurf versuchen.

Für Musik ist am alten Rathaus gesorgt: Hier tritt um 10 Uhr die Blasmusik-Band "blechBRAND" auf, um 14.30 Uhr spielt hier der Musikzug Bellersheim. In der Kirche, nur wenige Meter weiter, gibt es um 14, 16 und 17 Uhr Orgelkonzerte. Und in Schreinersch Hof in der Kirchgasse spielen die Jagdhornbläser um zwölf Uhr mittags. Nicht zuletzt hat im ehemaligen Nahkauf eine Gemäldeausstellung geöffnet und es gibt Kirchturmführungen nach Absprache.

Der Besuch in Bellersheim am Sonntag lohnt sich also - was zu Essen und zu Trinken gibt es selbstverständlich auch. (pad/Fotos: pad)

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