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Feuersalamander sind eine besonders geschützte Art.

Arbeitseinsatz in »Ober-Langd«

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Hungen (pm). Feuersalamander machen sich mit Beginn der bodenfrostkalten Nächte, also Ende Oktober/Anfang November, auf den Weg in die Winterquartiere. Autofahrer werden gebeten, besonders in der Dämmerung und nachts auf Tiere zu achten.

Im Gebiet »Ober-Langd« gibt es noch eine starke Population. Die Kombination »Bieber-graben« als Laichgewässer und das Heckengebiet am »Grünberger Weg« ist offensichtlich ein guter Lebensraum, den es zu erhalten gilt.

Seitdem die etwa 5200 Quadratmeter große Heckenparzelle am Grünberger Weg 2020 durch den NABU erworben wurde, wurde in mehreren Arbeitseinsätzen - zuletzt am 9. Oktober - das Heckengebiet von Müll und Glasscherben befreit, der Zaun entfernt und die eingestürzte Hütte beseitigt. Insgesamt waren an den sieben Arbeitseinsätzen 15 Personen mit rund 160 Arbeitsstunden beteiligt. Die Stadt Hungen sorgte für den Abtransport der nicht unerheblichen Müllmengen.

Das Grundstück diente vor Jahren der Freizeitnutzung und wurde anschließend mit Hütte, allen Gerätschaften, Müll und Glasscherben dem Verfall preisgegeben und wucherte zu. Jetzt konnten die Arbeiten abgeschlossen werden. Das Gelände ist wieder einigermaßen im Naturzustand und ein ideales Biotop für Feuersalamander und andere Tier- und Pflanzenarten in Langd. Bei der Erkundung wurden zudem relativ gut erhaltene, mittelalterliche Terrassenmauern entdeckt, die sonnenexponiert wurden.

Der Verein freut sich über jeden, der sich für Naturschutz engagieren möchte. Weitere Infos unter www.nabu-langd.de oder auf Facebook.

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