Alexander Velten bleibt Hungener CDU-Chef

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Hungen(pm). Alexander Velten bleibt Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes. Er wurde in der Mitgliederversammlung in seinem Amt bestätigt. In seinem Rückblick erinnerte Velten unter anderem an den Neujahrsempfang und die Bürgerfragestunden. Diese wurden in diesem Jahr in Nonnenroth und Inheiden angeboten. Der Stadtverbandschef betonte, dass es wichtig sei, die Stadtteile nicht zu vernachlässigen.

Dem CDU-Vorstand gehören jetzt neben Velten an: Richard Pleyer, Stefan Elbert, Florian Vornlocher (stellvertretender Vorsitzender), Maria Seibert (Kassiererin), Christine Weimer (Mitgliederbeauftragte), Maren Hau (Schriftführerin), Hans-Jürgen Weber, Charlotte Vorreau-Weber, Torsten Müller, Jonas Dietz, Paul Glasbrenner (Beisitzer).

Velten hatte zur Versammlung den Kreistagsabgeordneten der Jungen Union, Christopher Lipp, Stadtverordnetenvorsteher Karl-Ludwig Büttel, die Mandatsträger sowie zahlreiche Mitglieder begrüßt. Er kündigte an, dass der nächste Neujahrsempfang am 26. Januar in der Volkshalle Utphe stattfindet. Als Gastredner wird der ehemalige Regierungspräsident Lars Witteck erwartet. Sein Vortrag steht unter dem Thema "Deutschland in unruhigen Zeiten - Wohin steuern Politik und Wirtschaft".

Bauplätze begehrt

Der Fraktionsvorsitzende Norbert Marsfelde berichtete aus der Parlamentsarbeit und ging auf die aktuell recht gute Lage der Stadt Hungen ein. Bauplätze seien sehr nachgefragt in der Kernstadt und den Stadtteilen. Kaum werde ein Baugebiet erschlossen oder ausgewiesen, sei es in kürzester Zeit ausverkauft. Aktuell verstärke die Stadt ihre Bemühungen, die vorhandenen Baulücken vor allem in den Stadtteilen zu schließen.

Zum Thema Straßengebühren machte Marsfelde nochmals deutlich, dass die Entscheidung zur kompletten Abschaffung keine leichte war und es auch einige Warnungen und Bauchschmerzen gegeben hatte. Es sei eine Entscheidung der Gerechtigkeit gewesen. Der Fraktionschef sieht immer noch die Möglichkeit, dass das Land Hessen seinen Widerstand aufgebe und noch für eine generelle Übernahme der Straßengebühren stimme.

Im kommenden Jahr werden auf die Stadt Sanierungskosten in Höhe von rund 680 000 Euro für das Schwimmbad zukommen. Dies sei aber nur der Anfang, es seien viel höhere Investitionen nötig, um den Schwimmbetrieb aufrecht erhalten zu können. Bürgermeister Rainer Wengorsch gebe die Gesamtkosten mit rund 3,8 Millionen Euro an.

Die Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister und dem Koalitionspartner bezeichnete Marsfelde als konstruktiv. Mehrheiten würden gesucht und gefunden. Für das kommende Jahr hoffe er auf "weiter gute Einnahmen und einen starken Haushalt".

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