90 Prozent der Feuerwehrleute geimpft

  • VonPatrick Dehnhardt
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Hungen (pad). Anfang 2023 könnte es so weit sein, dass bei der Freiwilligen Feuerwehr Rodheim ein neues Tragspritzenfahrzeug (TSF-W) im Feuerwehrhaus steht. Die 14 aktiven Feuerwehrleute rund um Wehrführer Peter Weber hoffen, dass sich bis dahin weitere ehrenamtlich der Feuerwehr anschließen.

Auf der Jahreshauptversammlung am Sonntagmorgen erinnerte Peter Weber an sieben Einsätze, die sich in drei Hilfeleistungen, drei Brandeinsätze sowie einen Brandsicherheitsdienst aufgliederten. Zwei Lehrgänge wurden auf Kreisebene besucht.

Die Einsatzabteilung besteht aus zwölf Männern und zwei Frauen, wobei zwei Abgängen aufgrund von Umzug und Arbeit zwei Neueintritte gegenüberstanden.

Eigentlich hatte die Feuerwehr 2020 eine Veranstaltung geplant, um neue Einsatzkräfte zu gewinnen und die Jugendfeuerwehr zu reaktivieren. Doch diese fiel der Pandemie zum Opfer. Sie soll voraussichtlich am 3. Oktober in Zusammenarbeit mit dem Sportverein nachgeholt werden, der tags zuvor sein 60-jähriges Bestehen feiern will. Auch die gemeinsamen Übungen mit Steinheim mussten aufgrund Covid-19 ausgesetzt werden. Bürgermeister Rainer Wengorsch überbrachte den Dank der Stadt für die Einsatzbereitschaft: »Sie investieren viel Zeit, bei denen Ihre Familie Sie entbehren muss.« 2021 habe die Feuerwehr Rodheim beim Hochwassereinsatz im Februar wertvolle Dienste geleistet.

Das Thema Hochwasser griff Ehrenstadtbrandinspektor Richard Pleyer auf. Vor 40 Jahren war auch Rodheim betroffen: »Man hätte in der Oberndorfer Straße Boot fahren können.« Mit Blick auf Ahrweiler und die Diskussion um die Bevölkerungswarnung erinnerte er daran, dass vor Jahrzehnten auch in Hungen diskutiert worden sei, die Sirenen abzubauen. Die Feuerwehr sprach sich damals erfolgreich dagegen aus, weshalb es noch heute ein flächendeckendes Sirenennetz in der Schäferstadt gibt. »Die Feuerwehr plant vorausschauend«, erklärte er.

Stadtbrandinspektor Udo Träger erinnerte an die Probleme, die Covid-19 für den Einsatzbetrieb mit sich brachte: »Es fuhr die Angst mit, sich anzustecken.« Mittlerweile seien 90 Prozent der Feuerwehrleute geimpft. Er beförderte Christopher Plenz zum Oberlöschmeister.

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