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Das Hüttenberger Helferteam bei einem ihrer Arbeitseinsätze.

Hüttenberger Feuerwehr hilft in Flutgebiet

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Hüttenberg (pm). Direkt nach den schweren Unwettern Mitte Juli wurde der Katastrophenschutzzug der Hüttenberger Feuerwehr in Alarmbereitschaft versetzt. Da die Feuerwehrleute jedoch nicht mehr angefordert wurden, entschlossen sie sich, auf freiwillier Basis etwas zu tun.

An drei Wochenenden waren 20 Helfer in der Stadt Bad Münstereifel im Süden von Nordrhein-Westfalen. Die gesamte Innenstadt war stark beschädigt. Auch die Feuerwehr aus Bad Münstereifel konnte nur aus der Ferne zusehen, wir ihr Feuerwehrhaus von den Wassermassen eingenommen wurde.

Anwohner erzählten teilweise unter Tränen, wie sie die Flutkatastrophe erlebt hatten und wie tragisch Menschen ihr Leben verloren. Oft reichte den verzweifelten Menschen nur jemand, der ihnen zuhörte. Sehr beeindruckt waren die Helfer von der großen Dankbarkeit der betroffenen Bürger.

Manfred Adam, Pressesprecher der Hüttenberger Feuerwehr, sagte. »Nachdem der erste Helfereinsatz sehr positiv verlaufen war und man vielen Menschen helfen konnte, war uns klar, dass wir weiter helfen müssen.« So startete man an den darauffolgenden Wochenenden wieder nach Bad Münstereifel.

Dort räumten sie ein großes Geschäft für Tierbedarf, halfen beim Entrümpeln und stemmten in verschieden Häusern Putz von den Wänden und Estrich von den Fußböden. Eine Halle wurde als Schlafplatz für das Technische Hilfswerk vorbereitet, ein Saal für den Betrieb als Notkindergarten geräumt. Dort berichteten die Erzieherinnen von traumatisierten Kindern, die sich bei einsetzenden Regenfällen weinend auf den Speichern verstecken und vor Angst zittern.

Der Krisenstab Bad Münstereifel, der die Hilfe vor Ort koordiniert, hat den Helfern aus Hüttenberg ein besonderes Lob ausgesprochen. Die Helfer stehen derweil für weitere Einsätze bereit. FOTO: PM

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