611 Genossenschaftsmitglieder

Hüttenberger Bank zieht positive Bilanz

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Hüttenberg (jow). Die Hüttenberger Bank blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück. Doch auch Kritik an der globalen Finanzpolitik wurde laut. "Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den eingeschlagenen Pfad der Normalisierung wieder verlassen", sagte Vorstandsmitglied Christoph Mack. "Sehr zum Leidwesen der Sparer und Kreditinstitute."

Die Hüttenberger Bank ist eine der kleinsten genossenschaftlichen Banken in Deutschland. Dennoch sei man sehr erfolgreich, sagte Mack. Die Bilanzsumme lag zum 31. Dezember 2018 bei 33,2 Millionen Euro. Die bilanzwirksamen Kundenanforderungen erhöhten sich um 1,2 Prozent auf 20,9 Millionen Euro. Diese Entwicklung sei weitgehend auf das Wachstum bei den langfristigen Darlehen zurückzuführen, sagte Mack. Das Provisionsergebnis habe gut neun Prozent über dem Vorjahr gelegen. Den Jahresüberschuss bezifferte Mack auf 129 923,48 Euro. Einstimmig beschlossen die Mitglieder eine siebenprozentige Dividende.

Mack hob auch das soziale Engagement der Bank hervor. 2018 wurden heimische Vereine und Einrichtungen mit insgesamt 45 000 Euro unterstützt. Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat wurden die Mitglieder Professor Hans-Peter Schwarz und Robert Hölz wiedergewählt. Dr. Bettina Hardtert schied aus dem Gremium aus, ihr Nachfolger ist Thorsten Bernahrdt. Aktuell liege die Zahl der Mitglieder bei 611.

Kundenberater Steffen Franz berichtete augenzwinkernd, dass die Hüttenberger Bank nun eine neue Geschäftsstelle eröffnet: Ab Anfang Dezember gibt es einen neuen Internetauftritt.

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