Landeswohlfahrtsverband

Hofmann und Oßwald gewählt

  • Vonred Redaktion
    schließen

Gießen (pm). Hiltrud Hofmann (Bündnis 90/Die Grünen, Pohlheim) und Dirk Oßwald (Freie Wähler, Laubach) sind auf der jüngsten Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) in den Verwaltungsausschuss gewählt worden. Der LWV mit Sitz in Kassel ist der überregionale Kostenträger der Behindertenhilfe in Hessen. Mit einem Budget von jährlich über zwei Milliarden Euro finanziert er die gesamte Eingliederungshilfe für weit über 60 000 erwachsene Menschen mit Behinderung bis zum Rentenalter und weiteren Zielgruppen.

Auch schwerbehinderte Arbeitnehmer und deren Arbeitgeber zu unterstützen, ist seine Aufgabe, die der LWV mit insgesamt rund 1400 Mitarbeitern administriert.

Da der LWV ein Kommunalverband ist und von allen hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten getragen und finanziert wird, stellen kommunale Vertreter auch die Legislative und Exekutive des Verbandes und bestimmen damit seine Ausrichtung. Infolge der Kommunalwahlen im März 2021 formierte sich daher die 75-köpfige Verbandsversammlung neu. Bei ihrer konstituierenden Sitzung wählte sie in geheimer Wahl auch die 14 ehrenamtlichen Mitglieder des Verwaltungsausschusses, der die laufenden Geschäfte führt. Ihm gehören für die kommenden fünf Jahre in Hofmann und Oßwald erstmals auch zwei erfahrene Sozialpolitiker aus dem Landkreis Gießen an.

Hofmann ist seit 32 Jahren ehrenamtlich politisch aktiv - im Pohlheimer Stadtparlament ebenso wie im Kreistag, dem Kreisausschuss, Jugendhilfeausschuss und Beirat für Menschen mit Behinderung. Viele Jahre gehörte die Grünen-Politikerin zudem zum geschäftsführenden Vorstand des Landesverbandes ihrer Partei und führte den Gießener Verein für Menschen mit Behinderung als hauptamtliche Geschäftsführerin über 14 Jahre.

Oßwald war von 2009 bis 2017 hauptamtlicher Jugend-, Sozial- und Gesundheitsdezernent des Landkreises. Seit 2017 führt er als Vorstand die Lebenshilfe Gießen, die als gemeinnützige Organisation mit über 1500 Beschäftigten mehr als 2800 Menschen mit und ohne Behinderung betreut und begleitet.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare