Grüne zum Radwegebau:

"Hoffentlich lernt die Union dazu"

  • vonred Redaktion
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Laubach(pm). Der Weiterbau am Radweg ist für Laubachs Grüne Anlass einer kritischen Kommentierung. Wie Michael Köhler eingangs schreibt, habe die "CDU/SPD-Verhinderungsgemeinschaft" (2006-2011 als "Handlungsgemeinschaft" in der Regierung, die Red.) den rechtzeitigen, damals noch preiswerten Kauf der Trasse vergeigt; Hungen habe es besser gemacht. Erst FW und Grüne (Teil des "Bürgerbündnisses", das von 2011 bis 2016 die Mehrheit stellte) hätten mit dem Weiterbau ab der Gemarkungsgrenze den Schildbürgerstreich beendet - "gegen den erbitterten Widerstand von CDU und SPD". Dass die CDU jetzt vielleicht dazulerne und auch "das Licht am Ende des Tunnels sieht", lasse hoffen. Der Naturschutz sei hier eher das kleinere Problem.

Im Weiteren erinnern die Grünen an ein bekanntes düsteres Kapitel: "Die Tunnel wie die letzte Baracke (beim Baumarkt) stehen unter Denkmalschutz, weil im größeren Tunnel hunderte Zwangsarbeiter*innen für die VDO die Nazis für geplanten Endsieg aufrüsteten, aus dem zum Glück nichts wurde. (...) Zur vorzeitigen Beendigung des 1000-jährigen Reichs beigetragen hat US-Pilot William Mooney jr.. Er wurde Heiligabend 1944 nach seinem Fallschirmabsprung gefangen genommen und an der heutigen B 276 vom Freienseener Ortsgruppenleiter erschossen. Vielleicht bekommen er und die Zwangsarbeiter noch ein verspätetes Erinnern mit einem Stolperstein?"

Auch Jahrhunderte nach Barbarossa, schließt Köhler, sei Freienseen eine Reise wert. "Die kann jederfrau hoffentlich bald auch mit dem Rad machen."

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