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Auch die Drehleiter aus Grünberg kommt am Silvestertag bei einem Kaminbrand in Saasen zum Einsatz. FOTO: IGE

Hier hat es schon einmal gebrannt

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Reiskirchen(ige). Mit dem Schrecken davon kamen am Silvestermorgen die Bewohner eines zweistöckigen Hauses in der Gasse Müllerecke im Reiskirchener Ortsteil Saasen. Kurz nach halb neun war in der Feuerwehrleitstelle ein Notruf wegen eines Kaminbrandes eingegangen. "Als wir hier ankamen, stieg massiver Rauch aus dem Kamin, an dem ein Holzofen angeschlossen ist", berichtete Reiskirchens Gemeindebrandinspektor Jan Feldbusch, der den Einsatz leitete. Die Wohnungen selbst seien aber nicht vom Rauch betroffen gewesen. Es wurde sodann im unteren Bereich trotzdem Belüftung eingesetzt, damit der Qualm aus dem Dachstuhl nicht nach unten in die Wohnräume drückte.

Keine Verletzten

Von der Grünberger Wehr wurde die Drehleiter angefordert, um von oben an den Kamin heran zu gelangen. Ein Anwohner erzählte: "Der Fahrer der Drehleiter sagte, dass die Stelle hier ihm bekannt vorkomme. Hier müsse er wohl schon mal gewesen sein." Tatsächlich hatte es hier vor zwei Jahren bereits einen Kaminbrand mit loderndem Feuer gegeben, konnten sich die Nachbarn erinnern. Zwei Atemschutzträger gelangten mit der ausfahrenden Drehleiter zu der Kaminöffnung und kehrten den Kamin mit einem Stoßbesen - wie ein Schornsteinfeger bei der turnusmäßigen Wartung -, bis er wieder gänzlich frei war. 54 Wehrleute aus der Kerngemeinde Reiskirchen, Saasen, Lindenstruth und Grünberg waren im Einsatz. Bei den zehn eingesetzten Fahrzeugen brauchte der Rettungsdienst nicht beansprucht zu werden. Niemand wurde verletzt.

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