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Der Heyligenstaedt-Chef aus Queckborn, der 80. Geburtstag und der Meilenstein

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Er hat mit chinesischen Firmen verhandelt, Verträge mit US-Unternehmen fixiert und Geschäfte mit namhaften deutschen Autoherstellern gemacht. Als Heyligenstaedt-Geschäftsführer Gerhold Knöß am Freitag seinen 80. Geburtstag im Gießener Restaurant "heyligenstaedt" (wo auch sonst?) gefeiert hat, gab es nicht nur zahlreiche Gratulanten aus den Bereichen Handel und Wirtschaft, es gab auch viel zu erzählen.

Das taten unter anderem Hans Maas, der die Geschicke des Werkzeugmaschinenherstellers von den frühen Sechzigerjahren bis 1981 leitete, sowie die beiden aktuellen Mitgeschäftsführer Josef Preis und Michael Lauer. Die übergaben dem Jubilar im Namen der Belegschaft einen "Meilenstein", der aus dem Fundus eines Geschäftspartners stammt - einer Firma für Natursteintechnik in Aßlar (auf dem Foto unten bei der Geschenkübergabe von links Chefsekretärin Ingrid Kraft, Gerhold Knöß, Josef Preis und Michael Lauer).

Was nicht viele über den Neu-Achtziger wissen: Im privaten Bereich ist der Dauerbrenner, der sich beruflich seit Jahren auch auf dem internationalen Markt bewegt, ausgesprochen bodenständig. Davon zeugt etwa das Foto von der eisernen Konfirmation, das ihn im August dieses Jahres im Kreise seiner Alterskameraden aus Queckborn zeigt. Seinem Heimatort hat er stets die Treue gehalten. Sei es als jahrzehntelanges Vorstandsmitglied - einige Jahre auch als Vorsitzender - beim SV Queckborn, beim Angelverein oder mit einem anderen Hobby, das ebenfalls zum Grünberger Stadtteil passt. Gerhold Knöß widmet sich seit vielen Jahren der Brieftaubenzucht. Treu ist der Neu-Achtziger auch, wenn es um seine Autos geht. Er fährt seit zwölf Jahren denselben Fünfer-BMW. Der Tacho hat mittlerweile die 400 000-Kilometer-Grenze überschritten. Eine weitere Leidenschaft des Altersjubilars gilt dem Sport. Vor allem die heimischen Handballvereine haben es ihm angetan. Er schaut sich regelmäßig Bundesliga-Handball in Wetzlar an und fiebert besonders beim TV Hüttenberg mit. Gut, dass der Zweitligist pünktlich zum Geburtstag seines Förderers die Abstiegsränge verlassen hat. (pd/Foto: pd)

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