Heuchelheimer Wald schreibt rote Zahlen

  • schließen

Heuchelheim (se). Der kleine Heuchelheimer Wald schreibt rote Zahlen: Im Forstjahr 2020 ergibt sich ein Defizit von 7110 Euro (Einnahmen: 9900 Euro, Ausgaben: 17 010 Euro). So jedenfalls ist der Plan, den der Finanzausschuss der Gemeindevertretung zustimmend zur Kenntnis genommen hat.

Einen umfassenden Bericht über den Zustand des Waldes gab Vasco Krüger. Der Revierförster hatte wenig Erbauliches zu berichten: "In jeder Hinsicht eine Katastrophe." Vor allem der Fichtenbestand hatte unter der Sommerhitze und den geringen Niederschlagsmengen in den vergangenen Jahren zu leiden. "Insekten und Pilze werden dadurch in ihrer Entwicklung angefeuert. Der Borkenkäfer hat einige Bereiche überrannt. Wir haben mehr Holz machen müssen, als wir weiterverkaufen können." Das hat einen Preisverfall zur Folge. So ist der Preis für einen Festmeter Fichtenholz laut Kröger von 90 auf 40 Euro gefallen.

Da aufgrund der Trockenheit auch die Stabilität der Bäume leide, entstehen zusätzliche Kosten durch die Erfüllung der Verkehrssicherungspflicht. Auf Nachfrage erklärte der Revierförster, dass für den Waldkindergarten unweit des Parkplatzes am Kinzenbacher Wald keine Gefahr durch umstürzende Bäume bestehe.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare