Scheckübergabe in Kinzenbach mit (v. l.) Pfarrer Stephan Ebelt, Horst Leukert, Sabine Marburger, Kerstin Fornfeist, Beate Hieke, Greet Pellekoorne und Rudi Neutzner. FOTO: SE
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Scheckübergabe in Kinzenbach mit (v. l.) Pfarrer Stephan Ebelt, Horst Leukert, Sabine Marburger, Kerstin Fornfeist, Beate Hieke, Greet Pellekoorne und Rudi Neutzner. FOTO: SE

Über 5000 Euro für Kinderhospizdienst

  • Harold Sekatsch
    vonHarold Sekatsch
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Heuchelheim(se). "Eine stolze Summe", staunte Horst Leukert als Vertreter des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes (AKHD) Gießen/Marburg, als ihm nun im Rahmen eines Gottesdienstes in der Kinzenbacher Kirche ein Spendenscheck über 5150,95 Euro überreicht wurde. Der AKHD dient als Anlaufstelle für Familien mit Kindern, Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen, die an einer lebensverkürzenden Erkrankung leiden. Der Dienst unterstützt und begleitet die Betroffenen sowie deren Eltern und Geschwister; die Begleitung ist kostenfrei. Dabei wird u. a. die Selbsthilfe gefördert.

Außerdem dient der AKHD, der sich zum großen Teil aus Spenden finanziert, als Forum, in dem sich Familien in ähnlicher Lebenslage austauschen und vernetzen können, und bietet eine ehrenamtliche Begleitung zu Hause. Ehrenamtliche Mitarbeiter begleiten langfristig, häufig über Jahre, betroffene Familien. Sie hören zu, gehen mit den Kindern spazieren, spielen und sind Ansprechpartner für Themen wie Trauer, Tod, Abschied und den Alltag mit einem erkrankten Kind.

Der Betrag von 5150,95 Euro resultiert aus Spenden, die während der 14. Auflage des "lebendigen Adventskalenders" gesammelt wurden. Das Adventsfenster der evangelischen Kirchengemeinden Heuchelheim und Kinzenbach sowie der katholischen Kirchengemeinde Maria Frieden wurde an 22 Abenden bei Privatleuten in beiden Orten, bei der evangelischen Kirchengemeinde Kinzenbach, der katholischen Kirchengemeinde sowie der evangelischen Gemeinschaft an unterschiedlichen Tagen geöffnet. Auch Vereine (Schützenverein, Step- und Fitnessgruppen der TSF, GV Germania), die Wohngruppe Dreimärker, die Hausgemeinschaft Villa Lichtblick sowie die Marktschänke und die Gemeindevertretung waren Gastgeber.

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