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"Die Schule der Träume" wird von Schülern der Wilhelm-Leuschner-Schule aufgeführt.

Von Träumen, die platzen können

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Heuchelheim (se). "Schule der Träume", ein Theaterstück von Anette Schreiber, führten am vergangenen Dienstag 18 Schülerinnen und Schüler in der Heuchelheimer Wilhelm-Leuschner-Schule auf. Rund 60 Besucher, zumeist Eltern und weitere Angehörige, wollten sich dieses Stück nicht entgehen lassen, in dem die Autorin humorvoll bestimmte Tendenzen in der Gesellschaft gewissermaßen auf die Schippe nimmt.

Dabei geht es um eine Schule, in der Kinder darauf vorbereitet werden sollen, reich, berühmt und schön zu werden. "Wer wird der Superstar - Die Schule der Träume, von der wir alle geträumt haben", erklärt Direktor Dietmar Bowling (Namensähnlichlichkeiten sind sicherlich nicht ungewollt) und verspricht: "Hier wirst du ein Superstar!"

Die Heuchelheimer Schüler, die mit ihren Lehrerinnen Nicole Ruppert und Münevver Alhayiroglu ein ganzes Schuljahr für diesen Auftritt geprobt hatten, verstanden es glänzend, die Intention dieses Stücks umzusetzen.

Die Pointen sorgten immer wieder für Lachen und Schmunzeln bei den Zuschauern. Und die Gesangsbeiträge der Schüler lockerten die Vorführung auf, die von Giselle Mundzwicker moderiert wurde.

Macht es wirklich glücklich?

Wie in dem Stück gezeigt wird, lockt die "Schule der Träume" immer wieder Eltern und ihre mehr oder weniger begabten Kinder an. Und sie können alle für ihr künftiges Leben als Superstar relevanten Fächer belegen. So zum Beispiel einen "Ellenbogenkurs" oder "Millionärswissenschaften". Eine Frage bleibt aber unbeantwortet: Macht es wirklich glücklich, diesem Traum nachzustreben? Die Antwort geben die Kinder in diesem Musical, das durchaus lustig war und den Zuschauern gefallen hat.

Somit hat "Schule der Träume" einen ernsten Hintergrund. In diesem Stück "setzen sich die jungen Schauspieler ebenso wie das Publikum mit der Frage nach ihrem persönlichen Lebenstraum auseinander".

So heißt es in der Vorstellung des kleinen Musicals. Den 18 Kindern aus den Jahrgangsstufen zwei bis vier der Wilhelm-Leuschner-Schule ist es gelungen, den Besuchern bei aller Ernsthaftigkeit des Themas eine unterhaltsame und vergnügliche Stunde zu bescheren.

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