Die Oppositionsführer Benjamin Unverricht (SPD) und Stephan Henrich (Grüne) fordern Änderungen - mehrheitlich erfolglos.
+
Die Oppositionsführer Benjamin Unverricht (SPD) und Stephan Henrich (Grüne) fordern Änderungen - mehrheitlich erfolglos.

Suche nach den besten Ideen

  • Rüdiger Soßdorf
    vonRüdiger Soßdorf
    schließen

Heuchelheim(so). Ein städtebaulicher Wettbewerb soll ausgelobt werden, um das Beste bei der Entwicklung des Rinn-&-Cloos-Areals in Heuchelheim zu erreichen. Darauf haben sich alle Fraktionen der Gemeindevertretung am Donnerstag im Haupt- und Finanzausschuss verständigt. Sie haben sich mehrheitlich für ein Eckpunktepapier ausgesprochen, in dem die Gemeinde und das Bauunternehmen Faber & Schnepp das weitere Vorgehen verabreden und erste Ziele festlegen.

Die beiden Partner wollen eine Projektentwickungsgesellschaft gründen. Die Verträge sind vorbereitet, die Finanzierung für den Ankauf des Areals von der Mainzer Richter-Gruppe ebenfalls geklärt. Auf dem mehr als 30 000 Quadratmeter großen Gewerbeareal soll zusätzlich Wohnraum entstehen sowie weiteres Gewerbe angesiedelt werden.

Die Neubauwohnfläche soll bei 14 000 Quadratmetern liegen; mindestens 15 Prozent sollen sozialer Wohnungsbau sein. Geplant sind Ein- und Zweifamilien- sowie Mehrfamilienhäuser, in den Randbereichen zweigeschossig plus Staffelgeschoss, zur Mitte hin dreigeschossig plus Staffelgeschoss. Das Eckpunktepapier, das am kommenden Dienstag in der Sitzung der Gemeindevertretung (Turnhalle, 19 Uhr, öffentlich) beschlossen werden soll, dient als äußerer Rahmen. Details sollen noch erarbeitet und via Bebauungsplan und in einem städtebaulichen Vertrag fixiert werden.

SPD und Grüne haben eine Reihe von Änderungen beantragt. Einzig der städtebauliche Ideenwettbewerb ist dabei auch für CDU, Freie Wähler, FDP und KWI mehrheitsfähig. Die Idee, ein sozial-ökologisches Wohnprojekt zu integrieren, wird von der Koalition ebenso abgelehnt wie die Festlegung auf ein ökologisches Energiekonzept und das Nachjustieren von baulicher Ausnutzung sowie Stellplatzsatzung. Sprecher von KWI und FDP argumentieren, man dürfe dem Investor kein zu enges Korsett anlegen; Details seien später zu regeln. Die Opposition spricht derweil davon, selbstbewusst kommunale Interessen zu formulieren und auszuhandeln. FOTO: SO

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare