Gewerbeverein

Spielzeug für die "Rappelkiste"

  • Harold Sekatsch
    vonHarold Sekatsch
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Heuchelheim(se). Zum Teil auf Eis legen musste der Gewerbeverein Heuchelheim-Kinzenbach seine Veranstaltungen in diesem Jahr. So wird coronabedingt der Martinsmarkt ausfallen, gerade dort hatte sich der Gewerbeverein im vergangenen Jahr sehr gut präsentiert, berichtete der Vorsitzende Tobias Kassebaum in der Jahreshauptversammlung am Mittwochabend. Der Stand des Gewerbevereins sei "sehr gut angenommen" worden.

Der Erlös aus der Aktion am Martinsmarkt kam dem Kindergarten "Rappelkiste" zugute. Die Gewerbetreibenden vom Bieberbach haben dabei einen neuen Weg bestritten: Dem Kindergarten wurde keine Geldspende überreicht, sondern in Abstimmung mit den Kindergärtnerinnen und unter Einbeziehung des Fachgeschäftes J. H. Fuhr in Gießen wurde von dem Erlös Spielzeug angeschafft.

Lobende Worte für diese Aktion fand die Beigeordnete Marita Kraus, die Bürgermeister Lars Burkhard Steinz vertrat. Kraus machte den Anwesenden wenig Hoffnung darauf, dass der Verein in absehbarer Zeit weitere Events veranstalten könne. "Es sieht so aus, als würden wir Großveranstaltungen eher runterfahren als hochfahren", berichtete sie.

Als weitere Veranstaltungen im vergangenen Geschäftsjahr führte Kassebaum einen Gesundheitstag sowie das Gänseessen an. Beide fanden bei den Gewerbetreibenden Anklang. Als nächste Veranstaltung steht Ende August ein "Business Walk" mit Besichtigung der Gärten auf der Hardt an, der von Angela Römer-Zeibig organisiert wird. Welche weiteren Veranstaltungen, vor allem in der Vorweihnachtszeit, bei den coronabedingten Auflagen noch möglich sind, will ein am Mittwoch gebildetes "Orgateam" ausloten.

Kritik wurde darüber laut, dass das für November geplante Gänseessen nicht in Heuchelheim stattfinden soll. Nach eingehender Diskussion wurde vonseiten des Vorsitzenden festgestellt: ""Wir wollen, dass das Geld im Ort bleibt."

Darüber hinaus kam der Vorschlag, dass durch die Aktion diejenigen bedacht werden sollen, die bei der Corona-Krise in "vorderster Front" gestanden hätten, wie Krankenpfleger, Kassierer oder Verkäufer.

Ein weiterer Vorschlag fand die uneingeschränkte Zustimmung: die Ergreifung einer "passiven Marketing-Maßnahme", sprich: ein Aufsteller an noch festzulegenden Orten in Heuchelheim und Kinzenbach. In diesem Zusammenhang gab Kraus eine weitere Empfehlung: "Die Leute müssen reden über euch." Mundpropaganda sei sehr wichtig.

Nach den Ausführungen des Kassierers Jan Lindenstruth zur Kassenlage trug Georg Lemp den Bericht der Kassenprüfer vor. Dabei bescheinigte er eine "ordnungsgemäße Kassenführung". Dem daraus resultierenden Antrag auf Entlastung des Kassierers und des Vorstands stimmte die Versammlung - von den 55 Mitgliedern waren 19 anwesend - einstimmig zu. Lediglich eine Wahl wurde in der Sitzung durchgeführt. Frank Pauly wurde an der Seite von Georg Lemp zum zweiten Kassenprüfer bestimmt.

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