Schunk: Einstieg in Lasertechnologie

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Heuchelheim (pm). Die Schunk-Gruppe mit Sitz in Heuchelheim steigt in die Lasertechnologie ein. Das gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt. Schunk beteilige sich mehrheitlich an dem im Jahr 2013 gegründeten Unternehmen Pulsar Photonics. Die Firma für Lasertechnik hat ihren Sitz in Herzogenrath bei Aachen, wo rund 40 Mitarbeiter tätig sind.

Pulsar Photonics beschäftigt sich mit der Lasermikrobearbeitung, insbesondere mit der Ultrakurzpuls-Lasertechnologie. Laut Financial Times und Statista ist Pulsar Photonics eines der tausend am schnellsten wachsenden Unternehmen in Europa.

»Die Ultrakurzpuls-Lasertechnologie ist für Schunk eine Technologieerweiterung, mit der wir unsere Expertise in der Optik und Photonik weiter vertiefen«, erklärte Dr. Arno Roth, Vorsitzender der Unternehmensleitung der Schunk-Gruppe. Die Integration der Ultrakurzpuls-Lasertechnologie eröffne dem Geschäft mit Maschinen und Anlagen für die optische Industrie »neue Möglichkeiten in der Bearbeitung optischer Bauteile mit höchster Präzision und Qualität«, sagte Peter R. Manolopoulos, Mitglied der Schunk-Unternehmensleitung. Außerdem könnten so auch Hightech-Werkstoffe wie beispielsweise technische Keramik oder Graphit in neuartiger Form bearbeitet werden, was wiederum neue Anwendungsmöglichkeiten eröffne. »Wir sehen hier sowohl Wachstumschancen für die Lasertechnologie als auch Synergien bei Projektabwicklung, Einkauf und Vertrieb durch die Integration in unser weltweites OptoTech-Netzwerk«, sagte Manolopoulos.

Die Schunk-Gruppe ist einer der größten Arbeitgeber der Region. Das weltweit agierende Unternehmen hat rund 9000 Beschäftigte in 29 Ländern und im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 1,2 Milliarden Euro erwirtschaftet.

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