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Mit Eröffnung des neuen Außenspielgeländes nehmen Kinder der Kita »Rappelkiste« in Heuchelheim die Gerätschaften in Beschlag.

Nun Platz zum Herumtoben

  • Alexander Geck
    vonAlexander Geck
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Heuchelheim (age). Kaum war die neue Außenspielfläche der Kindertagesstätte »Rappelkiste« offiziell ihrer Bestimmung übergeben worden, kamen eher zufällig zwei Kindergruppen bei ihrem täglichen Ausflug an dem neu eingezäunten Spielplatz vorbei - und nutzten kurzerhand die Gelegenheit, ihn ausgiebig zu prüfen. Die erfreuten Gesichter der Kinder sagten eigentlich alles:

Der Platz hat seine Feuerprobe mit Bravour bestanden.

Auf den insgesamt 2500 Quadratmetern finden sich Schaukeln, Baumstämme, Rutschen, eine Spielsandfläche und ein Bauwagen. Noch aufgestellt werden Sonnensegel. Um den Kindern schon jetzt das Spielen zu ermöglichen, wurde von den Mitarbeitern des Bauhofs Rollrasen verlegt,

Die Gesamtleiterin der Kindergärten, Michaele Bellof, und »Rappelkiste«-Leiterin Petra Kegler zeigten sich erfreut über den neuen Spielplatz. Bisher hätten die Kinder zwar täglich eine Wanderung unternommen, doch so eine Freifläche zum Herumtoben sei doch sehr wichtig. Die Kinder hätten auch mit viel Interesse die Arbeiten beobachtet.

63 000 Euro Kosten

Bürgermeister Lars Burkhard Steinz teilte im Beisein des Ersten Beigeordneten Manfred Ehlers mit, dass der Spielplatz von Melanie Muth von der Bauabteilung zusammen mit Michael Salamon und Sönke Burk vom Bauhof geplant wurde. Voraussetzung sei eine Genehmigung des Landkreises als Aufsichtsbehörde gewesen, ergänzte Steinz. Das ursprünglich als Gewerbefläche gedachte Grundstück habe man von der Firma LK Mechanik bereits vor fünf Jahren erworben. Es sei zudem eine Voraussetzung dafür gewesen, dass die »Rappelkiste« nach dem Brand in das 50 Meter entfernte Gebäude der Firma Dormiente habe einziehen dürfen. Die Gesamtkosten für die Herstellung des Spielplatzes belaufen sich auf knapp 63 000 Euro.

Für die neue »Rappelkiste« liege im Übrigen die Baugenehmigung vor, teilte Steinz weiter mit. Das ehemalige Möbelhaus werde aber keine Zwischenlösung bleiben. Angesichts des großen Bedarfs an Kinderbetreuungsplätzen werde man den Standort am Zimmerplatz beibehalten.

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