"Luftige" Brutmöglichkeit auf Hochspannungsmast. FOTO: WS
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"Luftige" Brutmöglichkeit auf Hochspannungsmast. FOTO: WS

Neues Domizil für Wanderfalken

  • vonKlaus Waldschmidt
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Heuchelheim(ws). In luftiger Höhe von 40 Metern haben Wanderfalken nun auf einem Mast der Überlandleitung am Weidackerweg in der Kinzenbacher Gemarkung ein neues Brutdomizil. Darüber freut man sich vor allem beim örtlichen Naturschutzbund. "Möglich wurde die Maßnahme durch die Förderung des Regierungspräsidiums Gießen, das die Kosten für die Nisthilfe übernommen hat", so Gerhard Wiese, Vorsitzender der NABU-Gruppe Heuchelheim/Kinzenbach. Gemeinsam mit dem Greifvogelexperten Andreas Krause war er auf den Wanderfalken aufmerksam geworden, weil dieser immer wieder auf dem fraglichen Mast rufend auf sich aufmerksam machte. So kam die Idee, diesem schnellen Jäger eine Brutgelegenheit zu bieten. Zum Jahreswechsel 2019/20 erklärte sich die Firma Tennet kurzfristig bereit, einen Wanderfalkenkasten zu montieren. So wurde von der Firma Agro-vor in Wettenberg ein Nistkasten besorgt, dessen Kosten das Regierungspräsidium übernahm.

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