Verabschiedung langjähriger Vorstandsmitglieder (v. l.): Gerhard Henkelmann, Werner Rinn, Herbert Gottschald, Elli Rinn und Klaus Medebach. FOTO: SE
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Verabschiedung langjähriger Vorstandsmitglieder (v. l.): Gerhard Henkelmann, Werner Rinn, Herbert Gottschald, Elli Rinn und Klaus Medebach. FOTO: SE

Neuer Name, neue Satzung

  • Harold Sekatsch
    vonHarold Sekatsch
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Heuchelheim(se). Ganze Arbeit geleistet hatte der Vorstand des Kulturrings Heuchelheim-Kinzenbach im Vorfeld der Mitgliederversammlung am vergangenen Montag im "Treppchen". Ursprünglich hatte die Versammlung am 16. März stattfinden soll, doch Corona machte einen Strich durch die Rechnung. Gravierende Veränderungen standen an, doch dank der guten Vorarbeit des scheidenden Vorsitzenden Werner Rinn und seines Vorstandsteams wurden alle Hürden erfolgreich genommen. Die Mitglieder des alten Vorstandes stellten sich nicht mehr zur Wiederwahl.

Bei den von Klaus Medebach geleiteten Wahlen wurde Gerhard Kreiling zum neuen Vorsitzenden gewählt, zum Stellvertreter Hans-Jürgen Weisert. Schriftführerin ist nun Regine Jiskra, die Verwaltung der Kasse liegt in den Händen von Elke Kreiling, und für die Haustechnik zeichnet Günter Schmidt verantwortlich. Alle Funktionsträger wurden einstimmig in ihre Ämter gewählt. "En bloc" wurde über die Beisitzer abgestimmt. Auch hier herrschte Einmütigkeit bei den Vereinsmitgliedern. Vor den Neuwahlen hatten die Kassenprüferinnen Renate Schmidt und Sigrid Henkelmann dem Kassenverwalter Herbert Gottschald eine "ordentliche Buchführung" attestiert und verbanden dies mit dem Antrag auf Entlastung des Vorstandes, dem die Anwesenden ohne Gegenstimme annahmen.

Vorausgegangen war den Neuwahlen eine ebenfalls einstimmig beschlossene Satzungsänderung, nach der der Verein nunmehr den Namen "Heimat- und Geschichtsverein Heuchelheim-Kinzenbach e. V." mit Sitz in Heuchelheim an der Lahn führt. Eine weitere gravierende Änderung: Die Mitglieder des Arbeitskreises Heimatmuseum traten in den Kulturring über. "Wegen Überalterung des Kulturringvorstands drohte die Auflösung dieses … als gemeinnützig anerkannten Vereins", führte Werner Rinn in seiner Begründung an. Da sich der Arbeitskreis Heimatmuseum zu einem eigenständigen Verein entwickelt hatte, allerdings ohne im Vereinsregister eingetragen zu sein, wollte man das Potenzial beider Vorstände nutzen und beide Vereine zu einem machen. "Der bisherige Kulturring, der alle Kriterien eines rechtsfähigen Vereins erfüllte, stand als verbleibender Verein zur Verfügung."

Durch eine Kommission wurde eine neue Satzung erarbeitet, die auch dem Finanzamt vorgelegt wurde. "Keine Beanstandung", berichtete Werner Rinn. Damit betreut der Heimat- und Geschichtsverein das Heimat- und Kameramuseum und wird sich weiterhin um die Pflege der Ortsgeschichte kümmern. Die Zahl der Mitglieder betrug am 31. Dezember 2019 254. Ein Jahr zuvor hatte sie noch bei 277 gelegen. Dabei machte sich bemerkbar, dass sich die Astronomische Arbeitsgemeinschaft als Verein selbstständig gemacht hat.

Der Vorstand:1. Vorsitzender: Gerhard Kreiling; Stellvertreter: Hans-Jürgen Weisert; Schriftführerin: Regine Jiskra; Kassenverwalterin: Elke Kreiling; Haustechniker: Günter Schmidt; Beisitzer: Ingrid Rinn (Mitgliederbetreuung), Gerhard Henkelmann (2. Schriftführer/Ortsgeschichte), Herbert Gottschald (2. Kassenverwalter), Ilka Schwalm (Kinder-/Schulgruppen), Benjamin Hemer (Kanonenbahnfreunde), Sabine Reddemann, Siegfried Jaedicke (beide Kameramuseum), Werner Rinn (Ortsgeschichte), Edgar Nickel (2. Haustechniker); Kassenprüfer: Renate Schmidt (wie bisher), Ursula Engelhardt (neu).

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