"Entpflichtet": Dekan André Witte-Karp entbindet Pfarrerin Petra Schramm von ihren Aufgaben in den Kirchengemeinden Kinzenbach und Heuchelheim. FOTO: SE
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"Entpflichtet": Dekan André Witte-Karp entbindet Pfarrerin Petra Schramm von ihren Aufgaben in den Kirchengemeinden Kinzenbach und Heuchelheim. FOTO: SE

Neue Aufgaben warten

  • Harold Sekatsch
    vonHarold Sekatsch
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Heuchelheim(se). "Macht’s gut", sagte Petra Schramm, Pfarrerin in der evangelischen Kirchengemeinde Kinzenbach, die mit Beginn des neuen Jahres eine andere Tätigkeit innerhalb des Dekanats Gießen wahrnehmen wird. "Mein beruflicher Weg trennt sich von der dann fusionierten evangelischen Martinsgemeinde Heuchelheim-Kinzenbach", teilte sie im Gemeindebrief Heuchelheim/Kinzenbach, dem "Einblick", mit. Dabei verriet sie auch, wo sie künftig tätig sein wird: "Meine neue Aufgabe nehme ich - ab Januar - in der Behindertenseelsorge im Dekanat Gießen und der Inklusionsberatung in der Propstei Oberhessen wahr", erklärt sie, nicht ohne den Hinweis zu geben, dass sie die "weiteren Entwicklungen (in Heuchelheim und Kinzenbach) mit Interesse beobachten" werde. Die vakante Stelle bis zur Neubesetzung wird laut "Einblick" Stephan Ebelt, der zurzeit Vertretungsdienste im Dekanat Gießen übernimmt, ab dem 1. Januar besetzen.

Am vergangenen Samstag wurde Schramm in einer Andacht von der Gemeinde verabschiedet und durch Dekan André Witte-Karp "entpflichtet". Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor sowie Jonathan Beyer an der Orgel, der die Gottesdienstbesucher zum Ausklang mit einer "Kinzenbacher Toccata" unterhielt. Bei der Verabschiedung attestierte Witte-Karp der Pfarrerin, eine "Fröhlichkeit des Glaubens" auszustrahlen.

Fünf Jahre hat Petra Schramm in Kinzenbach und Heuchelheim gewirkt, und dabei sind ihr unter andetrem zwei Dinge besonders haften geblieben, wie sie berichtete: "Die 50-Jahr-Feier der Wiedereingliederung der Kirchengemeinde Kinzenbach in die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (zuvor Evangelische Kirche im Rheinland) und der Zusammenschluss der Kirchengemeinden Kinzenbach und Heuchelheim."

"Herausforderungen müssen angenommen werden, sonst wird es nicht gelingen", sagte Schramm, deren Tätigkeit in Kinzenbach erst kurz vor dem Jahreswechsel endet, im Gemeindebrief. Die Übernahme einer neuen Aufgabe scheint daher nur logisch. Übrigens, eine Spur zu ihrer neuen Berufung wurde in der Adventsandacht am Samstag gelegt: Die Kollekte dieses Gottesdienstes geht an die Behindertenseelsorge nach Gießen.

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