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Beim Fußballtennis sind technische Fertigkeiten gefragt.

Mehr als Fußballtennis

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Heuchelheim (se). Einen besonderen Platz im Reigen der heimischen Fußballmannschaften nimmt die "Soma" der TSF Heuchelheim ein. Die "Sondermannschaft" beteiligt sich an keinem geregelten Spielbetrieb, sportlich aktiv ist die Soma dennoch. Gespielt wird vor allem Fußballtennis, ein modifiziertes Fußballspiel nach Tennisregeln, das gewisse technische Fertigkeiten voraussetzt. Aber diese sind bei den Spielern der "Soma" weitgehend vorhanden. Doch das ist es nicht allein, was die "Sondermannschaft" der TSF ausmacht. Überhaupt Mannschaft: 50 Mann gehören dieser Gruppe inzwischen an und der größere Teil von ihnen ist fest in den TSF verwurzelt.

Vielfach engagiert

Am vergangenen Wochenende feierte die "Soma" im Sportheim der TSF mit ihren Mitgliedern das 40-jährige Bestehen. 70 Personen trafen sich bei kühlen Getränken und warmem Essen zu angeregten Gesprächen, die sich zum Teil bis in die frühen Morgenstunden hinzogen.

Vor 40 Jahren wurde die "Sondermannschaft" ins Leben gerufen, als Ergänzung zur AH-Mannschaft, die damals noch keine Verjüngung benötigte. Doch eigentlich kann man noch weitere Jahre zurückgehen, um die Ursprünge des Konstrukts "Soma" zu erforschen. Wolfgang Schleer ist schnell fündig geworden. Die Saat für den großen Zusammenhalt wurde nach Meinung des Vorsitzenden bereits in den frühen 60er Jahren gelegt, als Jugendmannschaften der TSF Fahrten ins benachbarte (westliche) Ausland unternahmen und dabei in den Niederlanden, Belgien und England an sportlichen Wettbewerben teilnahmen.

Aufgaben in fremder Umgebung zu lösen - das schweißt zusammen. Spieler, die damals dabei waren, bilden das Gerippe der heutigen "Soma", sind aber auch in anderen Bereichen der Abteilung tätig und übernehmen Verantwortung im Verein. Lang ist die Liste derjenigen, die sich in den TSF, aber auch in der "Soma" engagieren. Manfred Gärtner, Frank Pechan, Rainer Bepler, Stefan Lindenstruth, Manfred Knispel, Ernst-Ludwig Weber, aber auch Manfred Schulz, Volker Hofmann, Lothar Sequenz, Uwe Simon sowie weitere Mitstreiter, die zum Teil später dazugekommen sind, verdienen es, erwähnt zu werden. Thorsten Patrick Balser, aber auch Herbert Seidel, Peter Tavernaro, Wolfgang Schleer, Frank Kreiling, Uli Faßl, Senior Hans Grüttner und viele andere waren in der "Soma" aktiv und unterstütz(t)en die Fußball-Abteilung auf unterschiedliche Weise. So zum Beispiel beim Bau des Sportheims am Sportgelände, bei dem Mitglieder der "Soma" bei nahezu allen Tätigkeiten zu finden waren. Ohne sie wäre vieles schwerer geworden.

Und was macht die "Soma" heute aus? Zum einen die gemeinsamen Aktivitäten. Alle zwei Jahren werde Reisen unternommen mit unterschiedlichen Zielen. So wurden Fahrten mit Partnerinnen nach Freiburg, Sunery-Sur-Mer, Gemenos, Meran und Oberammergau, in die Provence und die Toscanaunternommen. 2011 ging es nach Berlin, wo die Reisegruppe vom Bundestagsabgeordneten Dr. Helge Braun empfangen wurde. Radtouren im Sommerhalbjahr, Stammtischabende sowie Wanderungen runden das Programm ab. Nicht vergessen werden darf natürlich die Winterwanderung am "dritten Feiertag", die seit Jahren einen besonders festen Platz im Jahreskalender der "Soma" hat. Ein Höhepunkt war sicherlich das Spiel gegen die Uwe-Seeler-Traditionsmannschaft zum Hundertjährigen der TSF im Jahr 1988.

Hin und wieder steht der Besuch eines Spiels der Bundesliga auf dem Plan; es sind ja noch alle Fußballer mit Leib und Seele. Das hindert sie aber nicht daran, über den Tellerrand zu blicken. Bei der mannschaftsinternen 40-Jahr-Feier am Samstag wurden Getränke und Essen kostenlos angeboten. Allerdings konnten die Gäste für den Nachwuchs der TSF-Fußballabteilung und für die Kita "Rappelkiste" spenden, die bekanntlich am Pfingstsonntag abgebrannt ist.

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