Mehr Dialog

  • Rüdiger Soßdorf
    VonRüdiger Soßdorf
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Heuchelheim (so). Die Internet-Präsenz der Gemeinde ist in die Jahre gekommen und bedarf der Überarbeitung. Die Grünen in der Gemeindevertretung haben sich dazu bereits Gedanken gemacht und legen ein ganzes Bündel an Anregungen vor:

So könnte ein E-Mail-Newsletter integriert werden, um Nachrichten zu transportieren, die es bislang vornehmlich im Amtsblatt gibt. Um Kommunalpolitik transparenter und für jedermann leichter zugänglich zu machen, könnte das Gremienportal, in dem alle Anträge zu finden sind, besser eingebunden werden. Des Weiteren könnte ein online-Mängelmelder, wie ihn viele andere Kommunen bereits haben, den Dialog der Bürger mit dem Rathaus um einen weiteren Kanal bereichern.

Auch eine digitale Dorf-App wie »Dorffunk« oder »Dorflinde« ist eine Idee. Gerade da stößt den Grünen auf, dass ein Teil der dorfinternen Kommunikation derzeit in der Heuchelheimer Facebook-Gruppe stattfindet, die von Privatleuten administriert und moderiert wird. Okay, dass es das gibt. Aber: Wer Facebook nicht nutzt, der ist da außen vor. Die Grünen denken da eher an einen unabhängigen Ansatz.

Das erfährt die Zustimmung aller anderen Fraktionen von CDU über Kinzenbacher Wählerinitiative und FW/FDP bis hin zu SPD. Abgelehnt wird einzig die Idee eines Social-Media-Konzepts für die Gemeinde. Da war die Idee der Grünen, eine Richtschnur zu geben, wann und wie sich Bürgermeister und Verwaltung oder auch andere wie etwa Elternbeiräte aus Kindertagesstätten sich zu Themen äußern und an Diskussionen beteiligen. »Geht gar nicht«, so das Signal der Mehrheit. Da wolle man keinerlei Kontrolle oder Einfluss ausüben.

Am Dienstag entscheidet die Gemeindevertretung übers weitere Vorgehen.

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