Medizinische Versorgung im Blick

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Heuchelheim (se). Am Anfang stand die Idee eines Ärztehauses auf dem großen Grundstück der einstigen Kinzenbacher Schule - für den Bau eines mehrgeschossigen Hauses mit Arztpraxen und Wohnugen hat es bereits mehrere Interessenten gegeben - doch womöglich kommt alles noch ganz anders. Denn jetzt wird erst einmal geschaut, was man hat - und was man braucht. Mit deutlicher Mehrheit sprach sich der Hauptausschuss der Heuchelheimer Gemeindevertretung dafür aus, dass für die Gemeinde eine Analyse zur aktuellen medizinischen Versorgungssituation in Heuchelheim erstellt wird. Daraus abzuleiten wäre eine Handlungsempfehlung.

Dr. Dominik Reinhardt, Geschäftsführer bei IWG Sales, einem in Gießen ansässigen und nahezu deutschlandweit operierenden Unternehmen, stellte den Heuchelheimer Kommunalpolitikern die Firma und dessen Aktivitäten vor.

Infrastruktur optimieren

Zu dessen Kernkompetenz gehört, die Gesundheitsdienstleister vor Ort unter die Lupe zu nehmen und infolge die Gesundheitsinfrastruktur zu sichern und zu optimieren, wie es in der Eigenwerbung von IWG heißt. Diese Expertise kostet rund 30 000 Euro, wobei gute Aussichten bestehen, dass sich der Landkreis mit bis zu 7500 Euro daran beteiligt. Bürgermeister Lars Burkhard Steinz stellte fest, dass damit nicht der Bau eines Ärztehauses beschlossen werde, sondern erst einmal durch die Analyse Möglichkeiten und Perspektiven aufgezeigt werden: "Diese Versorgunganalyse mündet in einer umfassenden Handlungsempfehlung an die politischen Entscheidungsträger in der Gemeinde." Außerdem erklärte Steinz: "Wir müssen eine Lösung finden, die auch die Kinzenbacher befriedigt." IWG Sales hat unter anderem Expertisen im Vorfeld der Einrichtung sogenannter MedZentren (etwa in Allendorf/Lumda und Pohlheim) erstellt.

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