Beschluss in Heuchelheim

Künftig nur noch 27 Gemeindevertreter

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Vom Jahr 2021 an wird Heuchelheim eine kleinere Gemeindevertretung haben: Nurmehr 27 als bislang 31 Gemeindevertreter. Das hat die Gemeindevertretung am Dienstag mit breiter Zweidrittel-Mehrheit beschlossen. Dafür stimmten die Koalition von CDU, Freien Wählern und FDP plus LKI und Grüne. Gegenstimmen kamen einzig von der SPD.

Vom Jahr 2021 an wird Heuchelheim eine kleinere Gemeindevertretung haben: Nurmehr 27 als bislang 31 Gemeindevertreter. Das hat die Gemeindevertretung am Dienstag mit breiter Zweidrittel-Mehrheit beschlossen. Dafür stimmten die Koalition von CDU, Freien Wählern und FDP plus LKI und Grüne. Gegenstimmen kamen einzig von der SPD.

Deren Vorsitzender Benjamin-Sebastian Unverricht argumentierte mit einem Verlust an demokratisch legitimierten Strukturen zum Mitwirken der Bürger und warb – für alle anderen nachvollziehbar – um mehr bürgerschaftliches Engagement. Unverrichts Fraktionskollege Johannes Klameth nannte den Beschluss eine "Schwäche des Parlaments". Er verwies auf vorangegangene Einschnitte mit dem Reduzieren der Fachausschüsse von ehedem vier auf zwei und die infolge reduzierte Zahl an Sitzungsterminen.

In der Union will man derweil mit der Verkleinerung der Gemeindevertretung auf laufende Entwicklungen reagieren und dem gesellschaftlichen Wandeln Rechnung tragen. Die Rahmenbedingungen werden eben schwieriger, um Menschen zum Mitmachen zu motivieren. "Bürgerschaftliches Engagement nimmt ab", konstatiert Thorsten Minninger (CDU). Und sein Fraktionskollege Lutz Gümbel verweist auf sich wandelnde Strukturen der Beteiligung bei dem Menschen. Auch wenn dies weniger parteipolitisches Engagement bedeute, heiße es nicht, dass dies weniger demokratisch werde. Hier gelte es schlicht, Veränderungen Rechnung zu tragen – und pragmatisch damit umzugehen.

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