Klimaschutz wird vor Ort gemacht

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Heuchelheim (pm). Gemeinsam mit den neuen Kandidaten für die Gemeindevertretung haben die Heuchelheimer Grünen ihr Wahlprogramm mit dem Schwerpunkt »Klimaschutz vor Ort« erarbeitet. Es wird im Schaukasten und auf der Homepage (www.gruene-heuchelheim.de) abschnittsweise veröffentlicht und demnächst an alle Haushalte verteilt.

Zum Thema Klimaschutz und Wärmewende vor Ort findet am Freitag, 5. Februar, um 18 Uhr eine Online-Info-Veranstaltung »Mein Haus schmilzt« mit Daniela Wagner, Expertin für das Thema in der grünen Bundestags-Fraktion, sowie örtlichen Experten statt. Interessierte können sich dafür per E-Mail an henrich.stephan@web.de bis spätestens Mittwoch, 3. Februar, anmelden.

Bus an Supermarkt anbinden

Für die Grünen in Heuchelheim und Kinzenbach ist der lokale Klimaschutz ein Hauptthema für die kommende Legislaturperiode. Im Kapitel »Heuchelheim wird klimaneutral« werden dazu viele konkrete Einzelmaßnahmen vorgestellt. »Wir wollen nicht parteipolitisch eine Frist verordnen, sondern gemeinsam mit der hoffentlich bald eingestellten Person im von uns initiierten hauptamtlichen Klimaschutzmanagement der Gemeinden Heuchelheim und Biebertal zunächst ermitteln, wo am besten und effektivsten CO2-Einsparungen möglich sind«, so die Kandidatin Lena Nüchter.

Zusammen mit dem bestehenden ehrenamtlichen Engagement der Energiekommission gelte es dann, das energiepolitische Leitbild fortzuschreiben. Neben der weiteren Umstellung der Energieerzeugung, insbesondere auf private Solaranlagen mit Speicheranlagen oder einer Idee für eine Biomasse-Energiegenossenschaft mit Nahwärmenetz im Kinzenbacher Ortskern, soll insbesondere die sogenannte Wärmewende bei der Gebäudebeheizung ein Schwerpunkt der nächsten Jahre werden.

Weitere Vorschläge der Grünen für den Klimaschutz vor Ort betreffen den Bereich der Verkehrswende mit Schwerpunkten im klimafreundlichen Individualverkehr. Auch die Anbindung des Rewe-Marktes zum Beispiel an die Buslinie 24 ist eine Forderung des Wahlprogrammes. Zudem werden Impulse für die regional-ökologische Ernährung und Landwirtschaft mit Blick auf die Zukunft der Streuobstwiesen und die Versorgung mit lokalen Produkten gesetzt und Lösungsansätze bei Stoffkreisläufen und Abfallmanagement sowie zu Klima-Beratung und Förderungsmöglichkeiten vorgeschlagen.

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