Kita-Besuch bleibt limitiert

  • Rüdiger Soßdorf
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Heuchelheimpm/so). Wenn von Dienstag an die Kinderbetreuung auch in Heuchelheim nochmals erweitert wird, dann wird dies jedoch kein vollumfängliches Angebot sein, wie es die Familien bis Mitte März gewohnt waren.

Zwar bekommt jedes Kind wieder einen Betreuungsplatz, aber nicht jeden Tag, sondern nur jede zweite Woche. Mehr scheint nicht machbar.

"Die Veröffentlichungen haben in den vergangenen beiden Wochen "eine gewisse Erwartungshaltung bei den Eltern ausgelöst", weiß der Heuchelheimer Bürgermeister Lars Burkhard Steinz. Einen "erweiterten Regelbetrieb" sieht er allerdings nicht. Denn wird seitens des hessischen Sozialministeriums in den am Mittwoch kommunizierten Richtlinien von einem Betretungsverbot der Kindertageseinrichtungen vorerst bis zum 5. Juli gesprochen. Es wird weiterhin verpflichtend gefordert, eine Notbetreuung für Kinder aufrecht zu halten, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten. Diese Personengruppe ist aber immer wieder ausgeweitet worden. Nur wenn dann in den Kitas noch Freiräume vorhanden sind, könnten weitere Kinder aufgenommen werden. Diese Personengruppen in so genannten systemrelevanten Berufen sind über die Wochen nach und nach ausgeweitet worden, so dass in dieser Woche bereits mehr als 101 Kinder in der Notbetreuung angemeldet waren. Steinz: "Dies ist ein starkes Drittel unserer normalen Kinderzahl in den Kindergärten."

Ab 2. Juni sollte in Heuchelheim eigentlich jedem Kind - zwar in einem geringeren zeitlichen Umfang als vor der Corona-Pandemie - wieder ein regelmäßiger Kita-Besuch angeboten werden.

Steinz spricht von einem "sehr engen Spielraum", mit dem es gelinge, ab Dienstag jedem Kind, das vor der Corona-Pandemie bereits einen Betreuungsplatz hatte, wieder einen Platz zur Verfügung zu stellen - aber nicht jeden Tag. Jedes Kind bekomme nur die Möglichkeit, in einem zwei-wöchentlichen Rhythmus die Kita zu besuchen.

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