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Kaum Einwände zum Regionalplan

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Von: Rüdiger Soßdorf

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Heuchelheim (so). Kinzenbach soll auf absehbare Zeit nicht wachsen, jedenfalls nicht am Ostrand des Dorfes. Eine potenzielle Entwicklungsfläche hinter Mühlweg und Ostendstraße steht noch im Entwurf des Reginaplanes für Mittelhessen, der in diesem Jahr beschlossen werden soll. Die Gemeindevertretung Heuchelheim hat sich aber am Dienstag mit breiter Mehrheit (alle außer der SPD) dafür ausgesprochen, diese Wiesen und Äcker von der Liste der möglichen Siedlungsflächen zu streichen.

Die Grünen haben dies vorgeschlagen, um die Fläche für Landwirtschaft, Natur und Naherholung zu erhalten.

Auch das vor sieben Jahren angedachte interkommunale Gewerbegebiet zwischen Heuchelheim, Wettenberg und Biebertal taucht zu Teilen im neuen Regionalplan wieder auf. Biebertal möchte da Entwicklungsperspektiven von Orion südwärts bis hin zum Verbindungsweg zwischen den Landstraßen wahren. Die Heuchelheimer Grünen plädierten dafür, sich dagegen auszusprechen; Vertreter der anderen Fraktionen wollen sich jedoch nicht in Angelegenheiten der Nachbargemeinde Biebertal einmischen. Ergo wird es dazu keine Heuchelheimer Stellungnahme geben.

Gleiches gilt für die Überlegungen der Nachbarstadt Gießen, auf dem Hardt-Plateau Siedlungsflächen vorzuhalten. Dort könnte eine Bebauung dann bis etwa 400 Meter an Schunk auf Heuchelheimer Gemarkung heranrücken. Das könnte Probleme geben, befürchten die Grünen; etwa wegen Lärm-Emissionen oder Sicherheitsabständen. Die SPD teilt diese Einschätzung mehrheitlich. Gleichwohl hat die CDU-geführte Kooperation mit knapper Mehrheit beschlossen, keine Stellungnahme dazu abzugeben.

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