Interkommunaler Klimaschutzmanager?

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Heuchelheim/Biebertal/Wettenberg(so). Hungen hat seit zwei Jahren eine Klimaschutzmanagerin, Gießen und Langgöns mittlerweile auch. Lollar, Biebertal und Buseck sind auf dem Weg. Jetzt wird auch in Heuchelheim darüber nachgedacht.

Die Idee: Gemeinsam mit Nachbarkommen gemeinsam einen Klimaschutzmanager zu beschäftigen. Erst einmal auf drei Jahre als Projekt befristet. Denn das ist auch das Zeitfenster, in dem die Stelle mit üppigen Zuschüssen für Kommunen attraktiv abgepolstert ist.

Klarheit bis zum Sommer

Auf Initiative der Grünen wurde in den vergangenen Tagen ein gemeinsamer interfraktioneller Antrag geschmiedet - Handlungsauftrag an das Rathaus, mit den Nachbarn das Gespräch zu suchen. Bis zum Sommer soll da Klarheit herrschen.

In Biebertal ist der Klimaschutzmanager schon seit Anfang 2018 Thema, Freie Wähler wie auch SPD haben sich dafür starkgemacht. Nur mit der Umsetzung hapert es noch. Nach aktueller Planung soll die Stelle in Biebertal in diesem Jahr besetzt werden können.

In Wettenberg gibt es solcherlei Bestrebungen noch nicht. Nicht zuletzt Lahnau könnten die Heuchelheimer anfragen.

Verabredung der Heuchelheimer Kommunalpolitik: Gelingt es nicht, ein Kooperationsmodell mit den Nachbarn zu erarbeiten, das spätestens ab 2022 greift, dann soll ein Umwelt- und Klimaschutzmanager auch allein eingestellt werden.

Der Bedarf wird unbestritten gesehen, insbesondere jetzt, wo Umweltberater und Bauamtsleiter Thomas Uhrig in Ruhestand getreten ist. Die Spitze der Bauabteilung im Rathaus ist wieder besetzt. Uhrigs unbestrittene Kompetenz in Umweltfragen fehlt derzeit jedoch in der Gemeinde.

Auch die Heuchelheimer Umweltkommission hat sich dafür ausgesprochen, einen Umwelt- und Klimaschutzmanager einzustellen.

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