Pfarrerin Cornelia Weber und einige Jubiläumskonfirmanden bei der Einweihung des Rosenbogens im Kirchgarten der alten Martinskirche. FOTO: M
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Pfarrerin Cornelia Weber und einige Jubiläumskonfirmanden bei der Einweihung des Rosenbogens im Kirchgarten der alten Martinskirche. FOTO: M

Hohe Handwerkskunst

  • vonVolker Mattern
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Heuchelheim(m). Die Klasse 10 PS-03 der Produktionsschule Heuchelheim hat einen schmiedeeisernen Rosenbogen gefertigt - ein Projekt, dass möglich wurde durch eine Spende der Gnadenkonfirmanden des Geburtsjahrgangs 1936 an der Martinsgemeinde Heuchelheim. Der Bogen wurde nun im Pfingstgottesdienst eingeweiht.

Ortstermin zu Beginn

Es gehe dabei darum, Sinnvolles zu produzieren und durch reale Fertigungs- und Produktionsaufträge die Grundlage zu bilden für Lern- und Arbeitsprozesse, erklärte Thilo Gernandt, Fachlehrer Metall an der Produktionsschule. Das Projekt nahm mit einer Ideensammlung durch einzelne Schüler bereits im Herbst vergangenen Jahres seinen Anfang, wurde dann aber wie vieles durch Corona ausgebremst.

Zuvor jedoch stand noch der Besuch im Kirchgarten der Martinsgemeinde an und eine Führung in der alten Kirche durch Pfarrerin Cornelia Weber. Damit hatten die 13 Schüler im Alter zwischen 16 und 21 Jahren den Bezug zur Örtlichkeit.

Der Rosenbogen ziert nun den Kirchgarten an der alten Martinskirche und ist ein Produkt, das von hoher Handwerkskunst und großem Engagement zeugt und alle begeistert.

Die Schüler, die an dem ambitionierten Projekt beteiligt waren, kommen aus Eritrea, Somalia, Syrien, Iran, Irak, Polen und Deutschland. Die Gruppe wird in den Berufsfeldern Bautechnik und Metalltechnik unterrichtet.

Ein spannender Moment, den er nicht missen möchte, war für Gernandt zudem die Frage eines Schülers, was denn "Konfirmanden" seien? So gut es ihm möglich gewesen sei, habe er dem interessierten Schüler einen Teil des christlichen Glaubensgefüges erklärt.

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