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Die Eröffnung mit dem Gesangverein Liederkranz nahe der Kirche.

Martinsmarkt in Heuchelheim

Heuchelheimer feiert Martinsmarkt

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Der 33. Heuchelheimer Martinsmarkt lockte dank guten Wetters besonders viele Besucher an.

Dass der Martinsmarkt ein Markenzeichen der Gemeinde ist, beweist die Tatsache, dass nicht nur aus Heuchelheim und Kinzenbach, sondern auch den umliegenden Gemeinden die Besucher zum Markttreiben kommen. Bürgermeister Lars Burkhard Steinz freute sich besonders darüber, dass sein Amtskollege lahnaufwärts, Thomas Brunner aus Wettenberg, und seine Kollegin lahnabwärts, Silvia Wrenger-Knispel aus Lahnau, bei der Eröffnung mit dabei waren. Willi Marx, der ehemalige Landrat, freute sich, dass er von einem Heuchelheimer Ehepaar auf den ersten Martinsmarkt angesprochen wurde. Damals, so berichtete Marx, sei die Kirchstraße gerade neu hergerichtet worden.

Die Eröffnung der 33. Auflage umrahmte ein Chor AGV Liederkranz und der Posaunenchor der evangelischen Martinsgemeinde. Steinz nutzte die Gelegenheit, einen kleinen Rückblick auf das langsam zu Ende gehende Jahr zu halten. Themen waren vor allem der Brand der Kindertagesstätte "Rappelkiste", der Versuch der Gemeinde, das R-&-C-Gelände zu erwerben, und der sich anbahnende Zusammenschluss der Kirchengemeinden Heuchelheim und Kinzenbach.

Martinsmarkt mit 150 Ständen

Anschließend lockte das Heuchelheimer Urgestein Edmund Hornitschek durch Läuten einer Glocke die Bürger in die Kirch- und Bachstraße sowie in die Schulgasse. Die Heuchelheimer, die dann noch immer in den eigenen vier Wänden verharren wollten, wurden durch laute Böllerschüsse (dem Schützenverein sei dank) an den Martinsmarkt erinnert. 150 Stände waren aufgebaut worden, zum Teil von gewerblichen Händlern mit dem marktüblichen Angebot. Aber auch Ortsvereine nutzten die Möglichkeit, mit einem eigenen Stand etwas für die Vereinskasse zu tun.

Vor allem ist der Martinsmarkt aber ein Treffpunkt. An den Ständen wurde nicht nur getrunken und gegessen, sondern vor allem geredet. Das gute Wetter sorgte für viele Besucher. Vielleicht war es sogar ein bisschen zu warm: Gut für den Verkauf kalter Getränke, nicht ganz so gut für den Glühweinhändler.

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