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Symbolischer Spatenstich mit (v.l.) Reinhard Bösser (Firma Hinterlang), Dr. Manfred Ehlers (Erster Beigeordneter Gemeinde Heuchelheim), Dr. Stefan Schneweis (Schunk), Architektin Claudia Moser, Dr. Arno Roth und Bernd Siegmann (beide Schunk).

Spatenstich

Schunk investiert 16 Millionen Euro in Heuchelheim

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Ein hoch modernes Produktionsgebäude in Heuchelheim soll dafür sorgen, dass die Schunk Group weiter führend bei der Entwicklung neuer Werkstoffe ist. Das Innovationszentrum bietet dafür eine Besonderheit.

Mit einem Spatenstich hat die Schunk Group am gestrigen Mittwoch den Startschuss für den Bau eines neuen Innovationszentrums in Heuchelheim gegeben."Als Technologiekonzern sind Innovationen für uns lebenswichtig. Deshalb baut die Schunk Group in Heuchelheim für rund 16 Millionen Euro ein hochmodernes Innovationszentrum, mit dem wir auch weiterhin führend in der Entwicklung neuer Werkstoffe sein werden", sagte Dr. Arno Roth, Vorsitzender der Unternehmensleitung der Schunk Group, bei einer Feierstunde.

Werkstofftechnik ist eine der Kernkompetenzen der weltweit agierenden Schunk Group, die Entwicklung und Herstellung von Produkten aus Kohlenstoff eines der bedeutendsten Geschäftsfelder des Technologiekonzerns. "Der Fortschritt bei der Entwicklung neuer Materialien hat das Potenzial, revolutionäre Veränderungen zu ermöglichen, die epochale Umbrüche auslösen können", sagte Dr. Stefan Schneweis, Geschäftsführer von Schunk Kohlenstofftechnik.

Schunk in Heuchelheim: Neue Innnovationszentrum kommt

Neue Materialien benötigen jedoch neue Fertigungsverfahren. Manchmal sind dafür auch besondere klimatische Bedingungen notwendig. Aus diesem Grund baue Schunk das neue Innovationszentrum, sagte Schneweis. Auf rund 3300 Quadratmetern Fläche werden zukünftig neue Werkstoffe und darauf basierende Produkte entwickelt, getestet und für die Serienproduktion vorbereitet. Schneweis: "Da die Werkstoffe, die hier zukünftig entwickelt werden, unterschiedliche Anforderungen an das Raumklima haben, wird es in der Halle Klimabereiche mit unterschiedlich hoher Luftfeuchtigkeit geben"

Die ersten Entwicklungsprojekte, die in das neue Innnovationszentrum einziehen werden, stehen bereits fest. Die meiste Fläche wird anfänglich durch ein Projekt zur Herstellung von Faserverbundwerkstoffen auf Basis oxidischer Fasern eingenommen.

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